Auch der letzte Einsatztest der Rettungshundestaffel der Arbeitsgemeinschaft Mantrailing war erfolgreich. Innerhalb der vorgegebenen Ausarbeitungszeit konnten die Versteckpersonen gefunden werden. Der Test fand in der Gemeinde Stockheim bei absoluter Dunkelheit statt.
Das fiktive Szenario: Gesucht wurden drei Jugendliche, die durch viele kleinkriminelle Handlungen bereits polizeibekannt waren. Offenbar haben diese sich zum gemeinsamen Komatrinken und Rauschmittelkonsum getroffen, nachdem einer der Vermissten den Opferstock in einer Kirche in der Umgebung aufgebrochen hatte. Da in letzter Zeit, laut Polizeiaussagen, viele unreine Drogen in der Region in Umlauf seien, ging man davon aus, dass akute Lebensgefahr für die drei vermissten Jugendlichen bestand. Deswegen wurden die oberfränkischen Mantrailer der Arbeitsgemeinschaft zur Vermisstensuche gerufen.
Diese fanden die Jugendlichen dann schließlich im alten Bahnhof in Stockheim, in dem sie vorher wie vermutet zum gemeinsamen Drogenkonsum eingebrochen waren.
Die Arbeitsgemeinschaft Mantrailing ist die erste Rettungshundestaffel im Landkreis Kronach und in ganz Oberfranken aktiv. Sie ist Mitglied der Internationalen Rettungshundeorganisation. red