Hans-Joachim Hiller, 1. Schützenmeister des Schützengaus Bamberg/Forchheim, ist mit dem Protektor-Abzeichen des Bayerischen Sportschützenbundes (BSSB) ausgezeichnet worden. Das von Herzog Franz von Bayern gestiftete Abzeichen ist eine der höchsten Ehrungen, die der BSSB vergibt.
Mit dem Protektorabzeichen wurde das herausragende Engagement Hillers für das oberfränkische und bayerische Schützenwesen gewürdigt. Von 1973 bis 1974 war er Jugendleiter der HSG Forchheim, bevor er in gleicher Funktion von 1974 bis 1979 bei Victoria Buckenhofen tätig war. 1979 bis 1980 war er Erster Vorsitzender dieses Schützenvereins, von 1981 bis 1982 dessen 1. Schützenmeister. Von 1985 bis 1987 wirkte Hans-Joachim Hiller als Schriftführer beim Schützenverein Frankonia Neuses, von 1987 bis 1989 als dessen stellvertretender Schützenmeister.
1989 wurde er schließlich zum 1. Schützenmeister von Frankonia Neuses gewählt. Dieses Amt hatte er bis zu seiner Wahl zum Gauschützenmeister des Schützengaus Oberfranken-West Bamberg/Forchheim im Jahr 2009 inne. Zuvor hatte er bereits als EDV-Referent sowie als stellvertretender Schützenmeister für den Gau gewirkt.
Oberfranken-West ist der größte Schützengau in Oberfranken. Er stellt knapp 36 Prozent der insgesamt über 33 000 Schützen in Oberfranken. Daraus ergibt sich ein großes Aufgabenspektrum, das Hans-Joachim Hiller abzudecken und zu bearbeiten hat.
Oberfrankens Bezirksschützenmeister Alexander Hummel (Pettstadt) würdigte Hans-Joachim Hiller als herausragenden Schützenfunktionär. Mit seiner ehrenamtlichen Tätigkeit vom Jugendleiter bis zum Gauschützenmeister trage er entscheidend dazu bei, die Grundlage für eine gute Zukunft des Bayerischen Sportschützenbundes zu legen, betonte Hummel.
Der Schützenbezirk Oberfranken ist eine Untergliederung des Bayerischen Sportschützenbunds (BSSB). Er vertritt über 33 000 Schützen in mehr als 300 Vereinen in den Schützengauen Coburg/Kronach/Lichtenfels (Gau Nord), Bayreuth/Kulmbach (Gau Süd), Hof/Wunsiedel (Gau Nord-Ost) und Bamberg/Forchheim (Gau West). red