Forchheim — Der Forchheimer Landtagsabgeordnete Michael Hofmann (CSU) widerspricht der Darstellung des SPD-Kreisvorstandes Forchheim, Bayern würde eine vom Bund bereitgestellte Soforthilfe für Flüchtlingsarbeit nicht abrufen, die der Arbeit der Ehrenamtlichen zugute kommen könnte (Bericht "Büttner: CSU versagt bei Flüchtlingen" vom 8. Juli). "Ich habe mich umgehend im Bayerischen Sozialministerium‎ erkundigt. Dort hat der Beauftragte für den Landtag mir bestätigt, dass die Bayerische Staatsregierung selbstverständlich sämtliche Mittel des Bundes abruft, die zur Verfügung gestellt werden", erklärt Hofmann in einer Pressemitteilung.
Im Anschluss daran habe er mit dem Bundesministerium telefoniert. Dort kenne man keine Soforthilfe für Flüchtlingsarbeit. Hofmann gibt sich enttäuscht: "Ich erwarte von Kommunalpolitikern schon, dass sie sich gut informieren, bevor sie solche Meldungen verteilen, gerade auch derzeit in der Asylpolitik." Die Staatsregierung unterstütze darüber hinaus die Kommunen wesentlich besser als in anderen Bundesländern. Landtagsabgeordneter Hofmann verurteilt die Art, mit der die SPD sich in der Asylproblematik zu Wort melde. Schuldzuweisungen würden nicht weiterhelfen. Zudem könne die SPD viel zur Lösung beitragen, indem "die westlichen Balkanländer insgesamt zu sicheren Herkunftsländern gemacht werden, um so auch Missbrauch zu verringern". red