von unserem Redaktionsmitglied Rainer Lutz

Rödental — Sonnebergs Pläne für die Zukunft des Einkaufszentrum in Hönbach machen Rödental Sorgen. Anders als die Nachbarstadt Neustadt muss Rödental nicht zu der vorgesehenen Änderung des Bebauungsplanes gehört werden. Aber genau wie Coburg möchte die Stadt trotzdem ihre Bedenken anmelden.
Mit dem Entwurf eines Bebauungsplanes mit dem Titel "Einkaufszentrum Hönbach" werden wesentliche Veränderungen in der Sortimentszusammensetzung möglich. Bürgermeister Marco Steiner (FW) sieht darin eine Bedrohung für den Handel in der eigenen Innenstadt. Für die Sortimente Elektro, Textil, Schuhe, Passagen/Shops und Getränkefachmarkt stehen bisher 6120 Quadratmeter an Verkaufsfläche zur Verfügung. Künftig wären Rödentaler Neustadter Einschätzung für solche innenstadtrelevanten Angebote mehr als 10 000 Quadratmeter Verkaufsfläche möglich. Mit einem Schreiben an die Stadtführung in Sonneberg möchte Steiner erreichen, dass sich die Bürgermeister und Oberbürgermeister auf der Achse Coburg Sonneberg an einem Tisch zusammensetzen und überlegen, wie die Angebote des Einzelhandels auf der Achse sinnvoll zu verteilen sind.

Mitte wird Ganztagsschule

Der Stadtrat unterstützt die Grundschule Mitte, die in einer Pilotphase zur "Offenen Ganztagsschule" werden möchte. Bereits Anfang Juni hatten Schule, Schulamt und Stadt eine Konzeption erarbeitet. Jetzt kann der Antrag an die Regierung auf den Weg gebracht werden. Ziel ist es, im kommenden Schuljahr zu beginnen.
Der Antrag sieht zwei offene Ganztagsgruppen vor, die von Montag bis Donnerstag angeboten werden. Zurzeit haben sich bereits 35 Schüler angemeldet. Davon kommen 14 aus den Jahrgangsstufen eins und zwei. 21 kommen aus den Jahrgangsstufen drei und vier.
Das von der Regierung für das Projekt zur Verfügung gestellte Budget beträgt je Gruppe, in der Schüler der ersten beiden Jahrgangsstufen betreut werden, 33 700 Euro. Für Gruppen mit Dritt- und Viertklässlern 29 000 Euro. Die Stadt Rödental muss dazu einen eigenen Beitrag in Höhe von insgesamt 11 000 Euro beisteuern.
Davon wird ein Teil (3500 Euro) bereits in diesem Jahr fällig, weil das Schuljahr bereits im September beginnt. Der Rest muss im Haushalt für das kommende Jahr berücksichtigt werden.
Der Schülerhort, der in Rödental bereits vorhanden ist, bleibt parallel bestehen und sieht das Angebot nicht als Konkurrenz, hieß es bei der Vorstellung des Projekts.

Blutspender geehrt

Für häufig geleistete Blutspenden zeichnete Bürgermeister Steiner folgende Bürger aus: Gabriele Sommer und Bamian Willim (25 Spenden), Margit Cimander und Elmer Stahnke (50), Manfred Hopf, Ilona Kalnbach und Harald Klieber (75) sowie Uwe Bernhardt (100).

Wandern und spenden

Noch recht neu ist die Idee eines Sternwandergottesdienstes in Rödental und Dörfles-Esbach. Alle evangelischen und katholischen Kirchengemeinden beteiligen sich daran. In diesem Jahr führte der Weg nach Mönchröden. Dabei wurden Spenden für die Arbeit mit Flüchtlingskindern gesammelt. 750 Euro erhält Gabriele Vogel, die für die Stadt diese Arbeit koordiniert. Sie möchte damit die Kinder beispielsweise auf einen Ausflug mitnehmen.