Herzogenaurach — Seit acht Spielen mussten die Bezirksoberliga-Handballer der TS Herzogenaurach keine Niederlage mehr einstecken. Eine Serie, welche die Schuhstädter vergangenes Wochenende auf den zweiten Tabellenrang katapultierte. Nun hält der Liga-Endspurt am kommenden Samstag (14.30 Uhr) bereits den nächsten Höhepunkt für die Mannschaft von Spielertrainer Ingo Kundmüller bereit - die Erfolgsbilanz soll aber ausgebaut werden. Das Problem: Regensburg zählt zu den heimstärksten Teams der Liga.

ESV Regensburg -
TS Herzogenaurach

Lediglich drei Heim-Zähler blieben in der bisherigen Saison nicht in den Händen der Domstädter. Wie schwer es ist, beim ESV zu bestehen, bekam zuletzt auch die favorisierte HSG Erlangen/Niederlindach zu spüren. Mit 29:24 bezwangen die Regensburger die Mittelfranken souverän. Einen ähnlichen Ausgang müssen die Herzogenauracher hingegen unbedingt verhindern, wenn sie weiterhin im Meisterschaftsrennen bleiben wollen.
Die Voraussetzungen dafür sind nicht gerade optimal. Nur wenige Tage nach dem 32:20-Sieg gegen den OG Erlangen gab es eine weitere Hiobsbotschaft: Toptorschütze Markus Wolf wird in den kommenden vier Wochen aufgrund einer komplizierten Fingerverletzung fehlen. Damit reiht er sich in die nicht unbeträchtliche Liste der Langzeitausfälle ein. Zudem werden auch Thomas Janson, Markus Theiss und Michael Hettchen heute aus zeitlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen. Mit Gregor Hübner, Max Kalten häuser und Peter Kares feiern jedoch drei Spieler ihr Comeback. "Ich kann mich nicht daran erinnern, dass wir beim ESV in den letzten Jahren etwas Zählbares geholt haben", sagt Kreisläufer Thomas Neumann, "Zeit wird's. Wir wollen unbedingt gewinnen, aber das wird kein Selbstläufer." mk