Die neue Elektroladesäule am Rathaus ist nicht nur die erste in Heroldsbach, sondern auch die erste Elektroladesäule des Ausbaukonzepts zur Ladeinfrastruktur im Landkreis Forchheim - die Gemeinde Heroldsbach sichert sich als erste Kommune die Förderung des Landkreises in Höhe von 2250 Euro.
Bürgermeister Edgar Büttner (SPD) konnte am vergangenen Freitag als Ehrengast Landrat Hermann Ulm (CSU) begrüßen. Ferner konnte er den Klimaschutzmanager des Landkreises, Dominik Bigge, Mitglieder des Bau- und Verkehrsausschusses des Landkreises Forchheim sowie des örtlichen Gemeinderats willkommen heißen. "Es freut mich besonders, dass die Gemeinde Heroldsbach als erste Kommune das Ausbaukonzept zur Ladeinfrastruktur des Landkreises umsetzt und einen maßgebenden Schritt zum Ausbau der Elektromobilität geht", sagte Büttner.
Wichtig sei nun, dass auch alle anderen Kommunen im Landkreis Forchheim diese Notwendigkeit erkennen und den Ausbau der Netzinfrastruktur ebenso fördern.


Moderne Infrastruktur

Neben der Landkreisförderung sicherte auch die Regierung von Oberfranken Mittel aus der Städtebauförderung zu.
Auch Landrat Ulm zeigte sich erfreut, dass das Projekt des Ausbaukonzepts nun erste Erfolge zeigt: "Im Landkreis Forchheim wollen wir mit einer flächendeckenden und modernen Infrastruktur nicht nur vorbereitet sein, sondern die Mobilitätswende aktiv fördern."
Die Zahl der Elektrofahrzeuge sei zwar noch überschaubar, die Zulassungszahlen im Landkreis Forchheim steigen laut Ulm aber deutlich. Die Redner zeigten sich von der regionalen Verbundlösung des Ladeverbunds Franken+ überzeugt, dem neben der Gemeinde Heroldsbach auch die Stadtwerke Forchheim und die Stadtwerke Ebermannstadt angehören.
Ziel ist die Errichtung einer einheitlichen Ladeinfrastruktur, um den Nutzern ein unkompliziertes Laden im öffentlichen Raum zu ermöglichen. red