Coburg — Im September hat der Herbstaufschwung am Arbeitsmarkt begonnen. Im Agenturbezirk Bamberg-Coburg wurden Ende des Monats 273 beschäftigungslose Menschen weniger gezählt als im August. Insgesamt waren 12 150 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,1 auf 3,6 Prozent.
"Der positive Trend setzt sich fort: 805 oder 6,2 Prozent weniger Arbeitslose als vor einem Jahr - das ist sehr erfreulich", sagt Brigitte Glos, Leiterin der Agentur für Arbeit Bamberg-Coburg. Profitiert habe besonders der konjunktursensible Rechtskreis SGB III. Gegenüber September 2014 seien hier 744 oder 10,7 Prozent weniger Arbeitslose gezählt worden.


1500 haben wieder einen Job

Erfreulich ist laut Glos auch die Tatsache, dass in diesem Monat 1501 Personen ihre Arbeitslosigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beenden konnten. Dies sind 102 Personen oder 7,3 Prozent mehr als 2014.
Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt sehr hoch. So gingen bei der Agentur 1513 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote ein. Gegenüber September 2014 waren dies fast 26 Prozent mehr. "Der Herbstaufschwung dürfte sich in den nächsten beiden Monaten weiter fortsetzen", so Brigitte Glos.
Der Bestand an offenen Stellen lag mit 4798 um 17,3 Prozent höher als im Vorjahr.


Stadt und Landkreis Coburg

Im Stadtgebiet Coburg verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen um 22 auf 1313. Gegenüber dem Vorjahresmonat reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um zwei Personen oder 0,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote betrug 5,9 Prozent (Vorjahr 6,0).
Im abgelaufenen Monat meldeten die Arbeitgeber aus dem Stadtgebiet 171 Stellen. Dies sind 3,6 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Im Landkreis Coburg nahm die Zahl der Arbeitslosen gegenüber dem Vormonat um 61 auf 1855 ab. Im Vergleich zum September 2014 waren das 149 Erwerbslose oder 7,4 Prozent weniger. Die Arbeitslosenquote betrug 3,7 Prozent (Vorjahr 4,1).
Der Arbeitgeberservice konnte 221 sozialversicherungspflichtige Stellenangebote entgegennehmen. Dies waren 57 Stellen oder 34,8 Prozent mehr als im Vorjahr. red