Die Grünen beantragen vier "Unterrichtshilfen", die im Schuljahr 2016/2017 in den beiden fünften und sechsten Klassen der Mittelschule eingesetzt werden sollen. Dabei soll die Verwaltung auch aufzeigen, wie man das bezahlen könnte und ob es die Möglichkeit einer finanziellen Förderung gäbe, verlangt Retta Müller-Schimmel.
Die Mittelschule sei zwar pflichtgemäß mit Lehrern und Unterrichtstunden versorgt, schreibt die Antragstellerin. Aber es zeige sich, dass der angewandte Schlüssel, der für die Anzahl der zugeteilten Unterrichtstunden hergenommen wird, gerade bei Schulen mit geringer Schülerzahl zwar ausreiche, aber nicht förderfreundlich sei. Die Schulführung habe das schon befürchtet. Deshalb sollten so schnell wie möglich vier "Hilfen" eingesetzt werden, um das Lehr- und Lernklima für die Mittelschüler zu verbessern.
Der geleistete Stundenumfang sollte nach Vorstellung der Grünen pro "Hilfe" und Woche zehn bis 20 Stunden betragen. Die gewünschten beruflichen Voraussetzungen und das Aufgabenfeld der "Unterrichtshilfen" ließen sich mit denen einer Schulbegleiterin oder eines Schulbegleiters vergleichen, heißt es.
Das Schulamt habe sein Einverständnis signalisiert. bp