Weißenohe — Ein klingendes Franken erlebten die Zuhörer am Sonntag beim Orgelkonzert in der Klosterkirche. Thomas Köhler präsentierte ausschließlich Werke fränkischer Komponisten und zeigte schon mit der Fanfare von Paul Damjakob zur Eröffnung, wie festlich Franken sein kann. Mit Choralvorspielen von Wolfram Men schick ging es weiter zu Konzerten des Hofkapellmeisters Meck, der auch als Vivaldi von Eichstätt bezeichnet wurde. In einer Partita über "Was Gott tut, das ist wohlgetan" von Dieter Blum aus Hammelburg in fünf Sätzen konnten viele Klangfarben der Orgel dargestellt werden ebenso im Concerto C-dur. Natürlich durfte der bekannte Canon von Johann Pachelbel nicht fehlen. Den krönenden Abschluss machte Klosterkomponist Valentin Rathgeber mit seinem Concerto F-dur in einer Bearbeitung für Orgel von Regionalkantor Georg Schäffner aus Gößweinstein. Jubelnder Beifall des Publikums zeigte die Freude am Konzert. Als Zugabe improvisierte Köhler einen Marsch als Rausschmeißer. red