Untersiemau stellt mit 13,3 Millionen Euro für 2017 einen erneuten Rekord-Haushalt auf und kommt ohne neue Kredite aus. Es gelte, "markante Steine für das kommende Jahr zu setzen", sagte Bürgermeister Rolf Rosenbauer. Wegen einer soliden Haushaltsführung, der lukrativen Einkommenssituation der Bürger sowie der starken wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Betriebe sei es möglich, die Gemeinde zukunftsfähig zu gestalten. Rosenbauer dankte Kämmerin Ivonne Scholz und Geschäftsleiter Rolf Reisenweber. Wie die Kämmerin ausführte, setze sich das Gesamtvolumen im Verwaltungshaushalt mit etwa 7,7 Millionen Euro und im Vermögenshaushalt mit rund 5,6 Millionen Euro zusammen. Weiterhin gleichbleibend positiv seien die größten Einnahme-Positionen im Verwaltungshaushalt zu vermerken: Einkommenssteuer 2,2 Millionen Euro, Gewerbesteuer zwei Millionen Euro, Gebühren lägen bei 750 000 Euro und die Schlüsselzuweisung vom Land bei rund 360 000 Euro. Bei den Ausgaben sei die Kreisumlage mit fast 1,7 Millionen Euro die größte Position.
Für den Vermögenshaushalt 2017 nannte sie folgende Schwerpunkte: Erwerb von Grundstücken, Baugebiet Neue Heimat, Abwasserentsorgung, Gestaltung Freizeitgelände, Anbau Krippengruppe "Regenbogen" sowie Baugebiet Schopfenleite.
Was auch von allen Fraktionen besonders positiv hervorgehoben wurde, ist, dass bis 2020 keine neuen Kredite aufgenommen werden sollen. Die Räte beschlossen jeweils einstimmig Haushaltssatzung mit -plan 2017, das Investitionsprogramm 2017 sowie den Finanzplan für die Jahre 2018 bis 2020. ka