Bayreuth — Die Senivita-Sozial-gGmbH, einer der größten privaten Betreiber von Einrichtungen zur Alten- und Behindertenhilfe sowie zur Intensivbetreuung von schwerstpflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen in Nordbayern, hat erstmals einen Aufsichtsrat konstituiert.
"Das ist ein entscheidender und konsequenter Schritt für ein börsennotiertes und dynamisch wachsendes Unternehmen in der Altenpflege-Branche", sagte Senivita-Gründer und Geschäftsführer Horst Wiesent laut einer Pressemitteilung.

Drei weitere Experten

Den Vorsitz des Kontroll- und Beratungsorgans bekleidet Hartmut Koschyk. Er ist der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises Bayreuth/Forchheim und ehemaliger Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Ihm stehen Manfred Vetterl (Jurist und Mitbegründer der Senivita-Gruppe) sowie Bernd Seeberger (Lehrstuhl für Altersforschung an der Universität Hall/Innsbruck) zur Seite. Drei weitere Experten werden kurzfristig noch hinzustoßen.
"Die Senivita-Sozial-gGmbH ist in den vergangenen Jahren enorm gewachsen, die Konstituierung eines Aufsichtsrates war daher die logische Konsequenz.

Vernetzung als Herausforderung

Die vielschichtigen Aufgabenfelder sowie die zu erwartende weitere Expansion machten eine strukturelle Neuausrichtung erforderlich", sagte Koschyk nach seiner Berufung.
Besonders die Vernetzung gleichgerichteter Einrichtungen nennt Koschyk als eine der größten Herausforderungen. red