Einem kontrollsüchtigen Staat hält er den Spiegel vor, zeigt dessen Unmenschlichkeit und entlarvt seine Tricks. Ruft zum Ungehorsam und Misstrauen gegenüber dem Machtwahn dieses Staates auf - appelliert an den Mut und den Humor der Menschen und zeigt Möglichkeiten auf, die Strategien der anderen Seite durcheinander zu bringen. Die Rede ist von dem bayerischen Musiker Hans Söllner.
Söllner weiß, dass Freiheit nicht im ewigen Kleinkrieg und einem Kampf untereinander zu finden ist. Er schafft es, die Menschen in ihren Herzen zu berühren und sie spüren zu lassen, dass er Respekt vor dem Leben und seiner Vielfalt hat. Gleichzeitig verbindet er sich mit all denen, die nicht am Hebel der Macht sitzen.


Solo in Franken unterwegs

Das macht seine Konzerte zu Ereignissen. Dass keines dem anderen gleicht, beweist er am Montag, 27. März, in der Konzerthalle in Bamberg im Hegelsaal und am darauffolgenden Tag in der Haßfurter Stadthalle. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.
In einer Welt, die immer leerer wird an Menschlichkeit, in der gibt es den Wunsch nach Zusammenhalt und Eigenverantwortung. In diesem Wahnsinn steht Söllner auf der Bühne und mit seinen Fans entsteht eine Woge der Zuversicht, all die Bedrohung überwinden zu können.
Kein Söllner-Konzert gibt es zweimal. Für seine Solokonzerte in Bamberg und Haßfurt in der nächsten Woche gibt es aber noch Restkarten. red