"Kopf hoch. Das Handy kann warten." So heißt die Aktion, die zeigen soll, wie gefährlich das Handy am Steuer ist. Der Jugendbeauftragte des Landkreises Coburg, Kanat Akin, und die Sparkasse Coburg-Lichtenfels möchten damit auf die Gefahren der Handynutzung am Steuer hinweisen und sensibilisieren.
"Obwohl die Benutzung am Steuer geahndet werden kann, tun es viele trotzdem und bestreiten natürlich jede Ablenkung. Die Ablenkung durch das Schreiben von SMS entspricht jedoch - laut Studien - dabei einem Alkoholgehalt von 1,1 Promille und damit der absoluten Fahruntüchtigkeit", erklärt Akin seine Motivation.
Vorbild für die regionale Umsetzung ist die Präventivmaßnahme eines Radiosenders in Niedersachsen. Hier wurde ein Clip entwickelt und den Organisatoren überlassen. Er zeigt in 77 Sekunden auf, welche Konsequenzen aus der Handynutzung am Steuer folgen können: ein tödlicher Unfall. Der Clip wird seit dem 13. April im Kino Utopolis gezeigt. Der Clip ist auch über www.jugend-macht-coburg.deabrufbar.
Die Aktion wird mehrteilig gestaltet: Neben dem Clip, der bis Mitte Mai im Kino Utopolis läuft, startet eine Facebook-Anzeige, die über zwei Wochen die Botschaft "Handy weg" verbreiten soll. "Weitaus gefährlicher als das Telefonieren im Auto ist das Verfassen und Senden von SMS-Mitteilungen, weil hier der Blickkontakt zur Straße fast vollständig verloren geht", so Neustadts Oberbürgermeister Frank Rebhan, der gemeinsam mit Akin die Maßnahme initiiert hat. red