von unserem Mitarbeiter Alfons Beuerlein

Sand — Eigentlich wollten einige Damen als Beitrag für das 875. Jubiläumsjahr der Gemeinde Sand lediglich ein paar Mützen, auf sanderisch "Kapp'n", in den Gemeindefarben häkeln und diese auf dem Korb- und Weinmarkt verkaufen. Bald kamen weitere handarbeitsbegeisterte Damen hinzu, und so wurde bei den wöchentlichen Treffs mit Begeisterung fleißig gehäkelt und gestrickt. Es blieb nicht nur bei den Mützen in allen Farben und Formen, es entstanden auch Schals, Socken, Babyschühchen und -söckchen sowie Dekoartikel wie Igel, Eulen, Weihnachtssterne und vieles mehr.

Unikate bringen 750 Euro

Die Häkel- und Strickgruppe, die sich Sander Wollwerkstatt nennt, verkaufte ihre Handarbeiten bei verschiedenen Anlässen. Durch den Verkauf der vielen handgefertigten Unikate kam ein Betrag von 750 Euro zusammen, der nun als Spende an die "First Responder" Sand überreicht wurde. Bei der Übergabe bedankte sich Monika Michl als Sprecherin der Wollwerkstatt unter anderem bei Bürgermeister Bernhard Ruß (SPD) dafür, dass man für die Strick- und Häkelabende die Rathausdiele kostenfrei nutzen darf. Der Anregung des Bürgermeisters, für jeden Neugeborenen in Sand ein paar Babyschühchen in den Sander Farben zu häkeln oder zu stricken, die dann von der Gemeinde an die Eltern überreicht werden, würde man gerne nachkommen.
Mathias Krines, der Leiter der "First Responder" Sand, freute sich über die großzügige Spende. "Zur Vervollständigung unserer Ausrüstung können wir die Spende gut gebrauchen", erklärte Krines.