Am Weihnachtsabend lieferte sich ein Autofahrer eine riskante Verfolgungsjagd mit der Polizei. Dabei setzte der Raser nicht nur sein Leben aufs Spiel, sondern auch das der anderen Verkehrsteilnehmer. Mit phasenweise rund 100 "Sachen" schoss er durch die Kronacher Innenstadt, außerhalb verdoppelte er sein Tempo sogar.
Gegen 23.25 Uhr befuhr der BMW mit einem der Polizei mittlerweile bekannten Bamberger Kennzeichen das Stadtgebiet von Kronach in Höhe der Shell-Tankstelle. Der Wagen sollte zur Verkehrskontrolle angehalten werden, da sein Insasse sehr auffällig fuhr. Als der junge Mann den Streifenwagen jedoch bemerkte, beschleunigte er stark und reagierte auf die Anhalte-Signale der Polizei nicht.
Mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit setzte er seine Fahrt über die Paul-Keller-Straße und die Kulmbacher Straße in Richtung Innenstadt und weiter über die Rodacher Straße fort. Anschließend missachtete er mehrmals das Rotlicht an den Ampeln und lieferte sich quer durch das Innenstadtgebiet eine "wilde Verfolgungsfahrt", wie die Polizeiinspektion Kronach informiert. Dabei fuhr er mit rund 100 Kilometern pro Stunde. Teilweise auf der Gegenspur ging es weiter in Richtung Dörfles. Am Friesener Kreisel bog der Mann in Richtung Gundelsdorf ab. Da der BMW nun auf 200 Kilometern pro Stunde beschleunigte, wurde die Verfolgungsfahrt abgebrochen. pi/mrm