Für Leser und Kritiker gilt Horst Eckerts neuer Roman "Wolfsspinne" als der wichtigste Politthriller der Saison. Am Mittwoch, 12. Oktober, wird der Autor ihn in Ebermannstadt präsentieren. Die Lesung in der Buchhandlung Fränkische Schweiz verspricht besonders spannend zu werden, denn im dritten Fall für Vincent Che Veih, den sympathischen wie unorthodoxen Düsseldorfer Kriminalkommissar, geht es vor allem um das als Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) berüchtigte Terror-Trio um Beate Zschäpe. "Wolfsspinne" nimmt die Verflechtungen des Verfassungsschutzes aufs Korn und stellt die offizielle Version infrage.
War das Schreddern der Akten nach dem Fund der Leichen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhard wirklich nur eine Panne oder haben einige Behörden etwas zu verbergen? Was wäre, wenn die beiden Männer des NSU-Trios sich nicht selbst getötet haben, wie es auch der Untersuchungsausschuss im Landtag Thüringens für möglich hielt? Wer war es dann und warum? Und was treibt der Täter heute?
Der preisgekrönte Krimiautor Eckert wurde 1959 in Weiden geboren, studierte Politische Wissenschaften, arbeitete lange als Journalist für verschiedene Fernsehsender und lebt heute in Düsseldorf. In "Wolfsspinne" findet er aufregende Antworten auf offene Fragen. red