Mit dem überzeugenden Sieg gegen den oberbayerischen Neuling aus Ingolstadt hat die HSG Rödental/Neustadt am 2. Spieltag in der Landesliga Nord bereits den Bann gebrochen: Die ersten beiden Punkte sind in trockenen Tüchern.
Die mit fünf Neuzugängen neu formierte Mannschaft hat zum Heimauftakt alle eventuellen Sorgen um den Weggang von Torjäger Trotsenko entkräftet. Nach den 14 Treffern von Florian Kirchner in Heidingsfeld war es diesmal Marcel Heil, der sich seinen Frust mit 14 Treffern gegen Ingolstadt kräftig von der Seele spülte. Frust deshalb, weil er eine Woche zuvor bei der LL-Premiere wegen eines umstrittenen Feldverweises 56 Minuten lang zum Zuschauen verdonnerte war. Aber auch die übrigen Akteure zeigten sich nach der Pause gegen den aufstiegswilligen Gegner gewachsen.
Jetzt muss der Fusionsverein zum TV Helmbrechts. Die Ostoberfranken gehören zu den "Dinos" der Landesliga, mussten aber zuletzt bis zum Saisonende um den Klassenerhalt zittern und werden deshalb alles daran setzen, dass es in der neuen Saison von Beginn an besser läuft. HSG-Trainer Niels Greiner weiß, dass sein Team viel Selbstvertrauen getankt hat und ist optimistisch, dass zwei weitere Punkte eingefahren werden können.


Die Lage in der Liga

Das ohne Punkteinbußen führende Spitzenduo HSG Lauf/Heroldsberg und TG Heidingsfeld ist neben TV Roßtal und SG Regensburg (je 2:2 Punkte) am Wochenende spielfrei. Der HC Ingolstadt spielt zu Hause und hat mit HG Ansbach wieder einen Mitaufsteiger gegen sich, der bisher in seinen beiden Spielen leer ausging. Ebenfalls noch ohne Punkt ist die HSG Fichtelgebirge und muss sich sputen, wenn es gegen den mittelfränkischen Aufsteiger, TV Erlangen-Bruck II, nicht erneut schief gehen soll. Bisher gelang den Bruckern zweimal ein Unentschieden gegen Mannschaften, die in der Spitze erwartet werden (Auerbach und Rothenburg).
Der SV 08 Auerbach hat mit dem TV Münchberg einen oberfränkischen Vertreter vor der Brust, der in der letzen Saison ganz oben mit mischte. ebi