Lohr/Coburg — Mit der unerwarteten Niederlage beim TSV Lohr musste der HSC 2000 Coburg II am letzten Spieltag der Bayernliga den 5. Tabellenplatz an den bisher punktgleichen TSV Haunstetten abgeben, der den Vorletzten aus Ismaning mit 39:12 Toren aus der Halle fegte.
Auch der TSV Unterhaching zog in der Tabelle noch am HSC II vorbei, denn der TSV gewann gegen die SG DJK Rimpar II hauchdünn mit 31:30.
Mit Rang sieben holten sich die HSC-Reservisten jedoch eine insgesamt ehrenwerte Platzierung vor der SG DJK Rimpar II. Schließlich hatte Trainer Zdenek Vanek die ganze Saison über mit einem großen Verletzungspech seiner Akteure zu kämpfen.
Beim Spiel in Lohr hatte das wiederum ersatzgeschwächte Coburger Team zudem im Angriff ihr Visier auch nicht gut eingestellt und musste sich vor allem deshalb dem Gastgeber mit 17:22 Treffern geschlagen geben, der sich damit nach "einer verkorksten Saison" (O-Ton Trainer Dieter Hess) wunschgemäß mit einem positiven Gefühl aus der Landesliga verabschieden konnte.
Begleitet werden die Unterfranken vom bereits abgeschlagenen Duo aus Ismaning (12:39 bei TSV Haunstetten) und TSV Friedberg II (29:31 gegen HC Sulzbach), sowie dem SV Anzing, der zum Abschluss gegen Meister SV 08 Auerbach beim 29:37 keine Chance hatte.
Mit dem 31:26-Erfolg beim Tabellenvierten in Erlangen untermauerte Vizemeister DJK Waldbüttelbrunn seine gute Gesamtleistung in der Liga, in der HaSpo Bayreuth als Dritter mit dem sicheren 24:17 bei TG Landshut seine ausgezeichnete Position bekräftigte.

TSV Lohr gegen
HSC 2000 Coburg II 22:17 (11:7)

Bei den Coburgern, die diesmal auch noch auf Kreisläufer Martin Schmidt, Außenstürmer Florian Kirchner und Liga-Rekordtorschützen Hajck Karapetjan verzichten mussten, war zum Saisonabschluss die Luft raus. Auch diesmal blieb das Pech mit der Verletzung des starken Dominik Baucke den Coburgern treu. Letztlich hätte die Partie dennoch keineswegs daneben gehen müssen, denn in der Deckung funktionierte es gut. Die vehement anstürmenden Unterfranken wurden in Schach gehalten. Auch die Torleute Faber und Titze erledigten ihre Aufgabe wie gewohnt sicher.
Im Angriff haperte es dagegen mit der Zielgenauigkeit, wenngleich man spielerisch zum Teil überlegen gewesen ist. Aber alles das nützte nichts, weil die Lohrer den höheren Einsatzwillen zeigten. Nach dem 14:20 war für Lohr praktisch alles gelaufen, denn der folgende Zwischenspurt der HSC-Zweiten brachte einfach zu wenige Treffer ein, sodass man am Ende dem Gastgeber einen verdienten Sieg überlassen musste. ebi