Bamberg — Der Ankauf der Gebäude der Pines-Housing-Area in der Gartenstadt rückt nach Mitteilung der Stadt Bamberg näher, weil ein wesentlicher Schritt hin zur geplanten Wohnraumnutzung gelungen sei: Sämtliche Gutachten zu Schadstoffen, Bauphysik und Infrastruktur "liegen nun nach umfangreichen Untersuchungen" vor, so der Geschäftsführer der Stadtbau GmbH, Veit Bergmann. Die Verhandlungen mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) würden weiterhin auf Hochtouren geführt. In der Aufsichtsratssitzung am Montag unter dem Vorsitz von Oberbürgermeister Andreas Starke hat Bergmann die nächsten konkreten Schritte zur Umsetzung vorgestellt. Die Wohnungen sollen noch 2015 in den Besitz der Stadtbau übergehen.
Vor dem Aufsichtsrat hat Bergmann das Ziel bekräftigt, die Wohnungen möglichst rasch dem Bamberger Wohnungsmarkt zur Verfügung zu stellen. Um keine Zeit zu verlieren, habe man sämtliche Gutachten alleinverantwortlich beauftragt, so dass eine zeitraubende Abstimmung mit der Bima vermieden werden konnte.
Mittlerweile liegen alle Ergebnisse vor. Die Böden müssen demnach komplett entfernt werden. Zudem sei eine Sanierung der Dachdeckung unumgänglich. Um flexibel auf den tatsächlichen Bedarf reagieren zu können, wolle man außerdem mit variablen Grundrissen bei den Wohneinheiten arbeiten. Bereits seit 2014 konnten sich Wohnungsinteressenten für die Pines-Housing-Area bei der Stadtbau anmelden. Geschäftsführer Veit Bergmann rief erneut interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich bei Interesse an die Stadtbau zu wenden, um Einzelheiten zu erfahren und auf die Meldeliste gesetzt zu werden.
Der Aufsichtsrat befürwortete dieses Konzept. Erneut wurde in der Diskussion die Bima dazu aufgefordert, möglichst schnell die Grundlagen für einen Eigentumsübergang zu schaffen. Denn, so Bergmann, die Stadtbau will vermehrt bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung stellen und dazu die Gebäude der Konversion nutzen. red