Gundelsdorf/Lauenstein — Auch nach 16 Spieltagen ist Aufsteiger SG Lauenstein die einzige Mannschaft in der Kreisklasse 4 ohne Sieg. Nach dem 0:4 in Gundelsdorf beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz, den der SC Steinbach belegt, weiterhin fünf Punkte. "Wir werden aber bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfen. Aufgegeben wird erst dann, wenn rechnerisch nichts mehr möglich ist", zeigte sich SG-Trainer Stefan Möller nach der Niederlage vom Samstag kämpferisch.

TSV Gundelsdorf -
SG Lauenstein 4:0 (3:0)

Das Spiel begann für den TSV Gundelsdorf nach Maß, denn mit einem sehenswerten Schuss aus 25 Metern ging die Heimelf mit 1:0 in Führung. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit bestimmte die Bittruf-Truppe das Spiel und erhöhte in der 29. und 37. Minute zum verdienten 3:0- Pausenstand.
Die zweite Halbzeit begann wieder mit einem sehenswerten Tor für den TSV (47.). Nun ließen es die Gundelsdorfer etwas langsamer angehen, und die Gäste aus Lauenstein kamen zu einigen Chancen, die aber nicht verwertet wurden. Zu erwähnen ist noch, dass nach einigen unverständlichen Entscheidungen des Schiedsrichters im zweiten Durchgang eine gewisse Härte aufkam, die es nicht mehr gebraucht hätte. sp


Trainerstimmen

Willibald Bittruf (TSV Gundelsdorf): "Die Vorgabe war natürlich ein Sieg, und dies zu Null.Wir wollten die Gäste nicht zur Entfaltung kommen lassen und hatten einen Start nach Maß. Dass wir bis zur Halbzeit nicht mehr Tore erzielt haben, hatten die Gäste ihrem sehr guten Torwart und der zu geringen Konzentration meiner Spieler zu verdanken. In der zweiten Hälfte haben wir mit einem satten Freistoßtor den Sack schnell zugemacht. Ich muss den Gästen aber auch ein Lob zollen, denn sie haben sich nicht hinten rein gestellt, sondern versucht, auch nach vorne zu spielen und Tore zu erzielen, was ihnen auf Grund einiger Umstellungen und der nachlassenden Konzentration beinahe gelungen wäre."
Stefan Möller (SG Lauenstein/ Ludwigsstadt): "Wir sind auf Grund unserer Ergebnisse schon verunsichert ins Spiel gegangen und dann gleich wieder in Rückstand geraten. Schon zur Pause war die Sache praktisch entschieden. In der zweiten Halbzeit haben wir dann nur noch versucht, ein Debakel zu verhindern. Dennoch werden wir nicht aufgeben, auch wenn die personelle Situation bei unseren beiden Vereinen derzeit sehr angespannt ist. Wir bräuchten endlich einmal ein Erfolgserlebnis, dann würde der Knoten vielleicht platzen." han