Großenseebach — Über die Verkehrssituation im Birkenweg ging es erneut in der Sitzung des Gemeinderates. Ein Anwohner beklagte überhöhte Geschwindigkeiten, insbesondere durch Kurierfahrer, im verkehrsberuhigten Bereich des Birken- und Buchenweges. Bereits in der vorhergehenden Sitzung sah Bürgermeister Bernhard Seeberger wenig Möglichkeiten für ein gemeindliches Eingreifen, so könne der Bauhof nur noch weitere Fahrbahnmarkierungen (7 Km/h) aufbringen. Dem Anwohner ist aber auch ein kleiner Grünstreifen ein Dorn im Auge, so müsse er besonders im Winter bei der Ein- oder Ausfahrt seiner Garage mehrmals rangieren.
Nach Meinung des Anwohners würde ihm der Rückbau des Grünstreifens das Leben erleichtern. Die Gemeinde sieht darin allerdings einen nicht unwesentlichen Eingriff in die Erschließungsanlage des Gebietes und der Bürgermeister sieht dafür keine zwingende Notwendigkeit. Schließlich sei die Situation bereits beim Bau der Garage bekannt gewesen. Der Gemeinderat hätte sich möglicherweise zur Entfernung des Grünstreifens bereit erklärt, wenn der betroffene Anlieger die Kosten übernehmen würde.
In der jetzigen Sitzung wurde der Wunsch des Anliegers wiederum diskutiert. Da er eine Kostenübernahme ablehne und auch kein besonderer Härtefall gesehen werde, soll der Grünstreifen nicht entfernt werden, hieß es im Gemeinderat. "Verkehrliche Beeinträchtigungen liegen in der Struktur des Baugebietes und müssen hingenommen werden", erklärte der Bürgermeister dazu. sae