Altenkunstadt — Heike und Günther Zapf wollen in Altenkunstadt einen Carport errichten. Der Bauausschuss gab zwar mehrheitlich grünes Licht, doch ob das Bauvorhaben umgesetzt werden kann, liegt in den Händen des Landratsamtes. "Es wird prüfen, ob die Abstandsflächen eingehalten werden. Wir als Kommune haben nur darauf zu achten, ob die Erschließung gesichert ist und ob es sich in die nähere Umgebung einfügt", erläuterte Gerd Hofmann von der Bauverwaltung. Er hatte zudem darauf hingewiesen, dass eine Nachbarin der Bauvoranfrage bislang nicht zugestimmt habe.
Ähnlich verhält es sich auch mit dem Bauantrag von Alexander Schnapp. Auch hier steht eine Realisierung des Vorhabens trotz gemeindlichen Einvernehmens noch in den Sternen. Der Bürger möchte das Ober- und Dachgeschoss an seiner Scheune in Spiesberg umbauen. Diese ist jedoch in die Denkmalschutzliste eingetragen. Zugleich besteht ein Abbruchbescheid für das Gebäude aus dem Jahre 1981. "Es wird Aufgabe des Landratsamtes sein, zu klären, ob dieser noch gültig ist. Sollte das der Fall sein, dann kann das Vorhaben verwirklicht werden", klärte Gerd Hofmann auf.
Keine Bedenken äußerten die Ausschussmitglieder gegen die Bauvoranfrage von Patrick und Nicole Sesselmann, die in Altenkunstadt ein Einfamilienwohnhaus mit Garage errichten möchten. Katharina und Lothar Hofmann dürfen ihre Terrasse in Altenkunstadt überdachen, Carina Röstel-Müller und Dirk Röstel ihr Wohnhaus in Baiersdorf aufstocken. stö