Herzogenaurach — Für die kommende Stadtratssitzung am Dopnnerstag, 25. Juni, wird die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen eine Anfrage an die Stadt beziehungsweise die Stadtwerke stellen bezüglich der Nitratwerte im Grundwasser von Herzogenaurach. Das berichtet Maximilian Maydt.
Durch eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag habe man erfahren, dass die Nitratbelastung des zur Trinkwasserentnahme vorgesehenen Grundwassers im Einzugsgebiet der Herzo Werke teilweise über 40 Milligramm pro Liter (mg/l) liegt. Die Trinkwasserverordnung sieht einen Grenzwert von 50 mg/l vor. Für Maydt und Fraktionskollegen ist der gegebene Wert relativ nah dran.
Aufgrund dieser Nähe zum Grenzwert der Trinkwasserverordnung möchte man deshalb gerne die Anfrage auf Information über eine Reihe von Sachverhalte stellen. Den Herzogenauracher Grünen geht es dabei um acht Punkte.
1. Welche Nitratkonzentrationswerte im Rohwasser wurde von den Herzo Werken genau gemessen? Gebeten wird um die Analysewerte der letzten fünf Jahre.
2. Wie haben sich die Nitratwerte in den letzten fünf Jahren verändert?
3. Hat sich die landwirtschaftliche Nutzung des Wassereinzugsgebietes in den letzten fünf Jahren geändert, wenn ja wie?
4. Seit wann werden Nitratwerte von über 40mg/l gemessen?
5. Gab es bereits Überlegungen older Planungen, den für die Wasserversorgung zuständigen Zweckverband aufzulösen oder zu verändern?
6. Welche Maßnahmen wurden bislang und werden derzeit ergriffen, um den Zustand des Trinkwassers zu verbessern?
7. Welche Kosten fallen dafür jährlich respektive pro Hektar Maßnahmenfläche an?
8. Welche Maßnahmen sind für die Zukunft geplant, um den Zustand des Trinkwassers
zu verbessern? red