In der Kegler-Bayernliga behielt der Goldene Anker Kasendorf mit 5:3 die Oberhand beim SKK Mörslingen und führt damit die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an.
Der Baur SV Burgkunstadt bezwang den SC Luhe-Wildenau auswärts ebenfalls knapp mit 5:3.


Bayernliga

SKK Mörslingen - GA Kasendorf 3:5 (3316:3335). - Nur 19 Holz gaben letztlich den Ausschlag in dieser engen Partie. Kasendorf kam schlecht ins Spiel, Zaloudik zog gegen Frank mit 532:562 Holz und 0:4 Satzpunkten den Kürzeren. Besser machte es Dvorak mit einem Gesamtergebnis von 550:516 Holz gegen Krahammer (3:1).
Doch die nächste Runde ging wieder an die Mörslinger. Weber zeigte Balzer mit 564:520 Gesamtholz die Grenzen auf. Es folgten die zwei spielentscheidenden Duelle: Urban zauberte 606 Holz auf die Bahn und ließ Steinbinder trotz seiner 571 Kegel alt aussehen. Trotz des Unentschiedens holte sich Urban damit den Mannschaftspunkt.
Auch das darauffolgende Match endete nach Satzpunkten remis, doch Rehanek sicherte sich mit 571:551 Holz den Mannschaftspunkt. Holub hatte zwar im Schlussduell mehr Holz auf die Bahn gebracht, unterlag aber nach Sätzen 1:3. Dank der besseren Gesamtholzzahl gewann Kasendorf die Partie.
Ergebnisse: F. Frank 562/I. Zaloudik 532 (4:0), P. Krahammer 516/R. Dvorak 550 (1:3), Th. Weber 564/D. Balzer 520 (3:1), B. Steinbinder 571/L. Urban 606 (2:2), I. Kartaly 551/P. Rehanek 571 (2:2), D. Karmann 552/P. Holub 556 (3:1). red

SC Luhe-Wildenau - Baur SV Burgkunstadt 3:5 (3292:3323). -
Peter Thyroff gewann zwar die erste Bahn, doch dann schlug sein Kontrahent Klier mit drei klaren Satzgewinnen zurück und behielt mit 3:1 (553:552) die Oberhand. Johannes Partheymüller zog mit 129, 142 und 170 Holz Grünwald den Zahn (584:535).
Im Mittelpaar wurde Sebastian Krötter nach 60 Wurf (234) ausgewechselt. Harald Zapf legte starke 275 Holz nach, musste den Mannschaftspunkt aber abgeben (509:547). Dieter Kestel lag lange Zeit deutlich zurück und konnte die 529:536-Niederlage nicht abwenden.
Patrick Kalb ließ Wutz keine Chance (4:0). Das Duell des Tages aber lieferte sich Peter Zapf mit dem Star der Wildenauer, Ivan Bosko. Einem dramatischen 137:136 folge ein Kopf-an-Kopf-Rennen auf der letzten Bahn. Zapf behielt die Nerven, spielte am Ende zwei Neuner und krönte das Spiel mit 166 Kegeln, so dass er dank 3:1 Sätzen trotz einem Holz weniger (581:582) die Nase vorne hatte und den Keglern vom Obermain den Sensationssieg sicherte. tc