Als ein ereignisreiches Jahr bezeichnete geschäftsführender Gesellschafter Josef Fugmann 2016 bei der Jahresabschlussfeier der Firmengruppe Göhl Bau. Zugleich informierte er darüber, dass nach der Erweiterung der Produktionshalle die Mauerwerks-Fertigung von Viereth jetzt in das Werk "Seewiese" in Burgkunstadt verlegt wurde.
Fugmann hielt eine kurze Rückschau auf das Geschäftsjahr, das wieder einmal von den gewohnten Schwankungen im Auftragseingang geprägt gewesen sei. Im Frühjahr 2016 konnten einige größere Ausschreibungen an Land gezogen werden. Fugmann erinnerte an das Objekt: "Neubau eines Heilpädagogischen Zentrums" in Lichtenfels und die mittels Mauerwerks-Fertigteilen aus eigener Produktion erstellte Förderstätte für die Regens-Wagner-Stiftung in Burgkunstadt. Der Betriebsurlaub habe im Sommer eine kurze Verschnaufpause erlaubt, bevor sich die Auftragsbücher immer füllten, so dass es unumgänglich geworden sei, bis kurz vor Weihnachten und nahezu auf allen Baustellen Überstunden zu leisten. Für das Einhalten der Termine sei die konsequente Verwendung von Fertigteilen aus eigener Produktion entscheidend, verdeutlichte Fugmann. Um die Aufgaben erledigen zu können, gehöre ein moderner Geräte- und Maschinenpark dazu und in diesen sei auch 2016 kräftig investiert worden. Mit der Verlegung der Fertigungsanlage ließen sich die Arbeitsabläufe optimal gestalten. Bei einem kurzen Ausblick betonte Fugmann: "Aufgrund der bisher starken Nachfrage nach Leistungen der Firma Göhl Bau, kann die Geschäftsleitung der neuen Bausaison optimistisch entgegensehen." Erfreulich sei dabei, dass ein beruhigendes Auftragspolster vorrangig in der Nähe des Firmenstandortes generiert werden konnte.


Optimismus gehört dazu

Allerdings kam Fugmann nicht umhin, auch darauf hinzuweisen, dass es mittelständischen Unternehmen durch zusätzliche Vorschriften und EU-Auflagen nicht gerade leicht gemacht werde. "Doch Optimismus gehört zu unserem Geschäft und wir werden deshalb weiterhin alles unternehmen, um das Firmenschiff auf Kurs zu halten und nach vorne zu bringen", so Fugmann.
Ebenso wichtig seien qualifizierte und engagierte Mitarbeiter, um mit innovativen Ideen den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Er bat alle Mitarbeiter, in ihrem Umfeld für die Bauwirtschaft zu werben. Die Jahresabschlussfeier bot danach einen würdigen Rahmen, um verdiente Arbeitskollegen zu ehren, die 25 Jahre dem Unternehmen die Treue gehalten hatten. Gunter Pöhlmann, Wolfgang Schmidt und Eugen Litwin galt der Dank der Geschäftsleitung, wobei die Arbeitsjubilare zudem eine Medaille und ein Geldgeschenk erhielten.
Nachdem Norbert Daum und Wolfang Schmidt das Rentenalter erreicht hatten, galten ihnen die guten Wünsche aller. dr