Der Verein der Freunde des Frobenius-Gymnasiums Hammelburg e.V. lädt im Rahmen des Frobenius-Forums zu einem öffentlichen Vortrag ein. Referent ist Franz Heil aus Baden-Rütihof (Schweiz). Der Vortrag findet am Mittwoch, 17. Mai, um 19 Uhr in der Aula des Frobenius-Gymnasiums statt.


Abiturient aus Hammelburg

Franz Heil hat 1969 sein Abitur am Frobenius-Gymnasium im humanistischen Zweig abgelegt und danach Elektrotechnik an der TU München studiert.
1976 begann er seine berufliche Laufbahn bei der vormaligen BBC in Hanau (heute ABB, Asea Brown Boveri). 1981 wechselte er zur ABB in die Schweiz und hat dort bis 2004 verschiedene nationale und internationale Entwicklungsabteilungen in der elektrischen Energieversorgung geleitet, mehrheitlich im Bereich Hochspannungsschaltanlagen.
Unter anderem war er auch für die Koordination der Forschung und Kontakte zu den Universitäten zuständig (mehrheitlich ETH Zürich). In dieser Zeit hat er die Auswirkungen der Globalisierung in der europäischen Industrie hautnah miterlebt. Ab 2004 war er für den Teilbereich Hochspannungsprodukte des Konzerns zum großen Teil in Indien, China und Vietnam tätig, wo er für Restrukturierung von Produktionsanlagen und für den Neubau von Fabriken verantwortlich war. Er hat auch dort die Auswirkungen der Globalisierung kennengelernt und zwar aus einem anderen Blickwinkel, aus dem von Asien.


Einfluss auf den Berufsweg

Darüber hinaus engagierte er sich viele Jahre bei der internationalen Organisation CIGRE (Conferénce Internationale des Grands Réseaux Electriques à Haute Tension / International Council on Large Electric Systems), um die Grundlagen für die technischen Anforderungen von Anlagen zur elektrischen Energieversorgung weltweit zu erarbeiten.
Heil zeigt in seinem Vortrag auf, wie sich die Globalisierung in Europa, in Asien sowie in internationalen Organisationen entwickelt und seinen beruflichen Weg beeinflusst hat. Der Eintritt ist frei. red