Bamberg/München — Zwanzig bayerische Handwerksbäckereien sind mit dem Staatsehrenpreis für das bayerische Bäckerhandwerk ausgezeichnet worden. Der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, MdL Helmut Brunner (CSU), überreichte Urkunde und Medaille an die diesjährigen Preisträger. Zu diesen gehören auch Vertreter aus der Bäckerinnung Bamberg/Forchheim: die Bäckereien Dietmar Brandes (Gößweinstein), Kerling GmbH und Alfred Seel (beide Bamberg).
"Ihr handwerkliches Können bietet uns Verbrauchern in Bayern jeden Tag eine einzigartige Vielfalt an Backwaren", würdigte der Minister die Preisträger. "Sie setzen sich durch kreative und individuelle Ansätze, gepaart mit Frische und Qualität, von der konkurrierenden Industrieware ab. Nutzen Sie das! Punkten Sie damit bei Ihren Kunden!"
Landesinnungsmeister Heinz Hoffmann griff diesen Appell des Laudators auf und betonte, dass die Kunden mit gutem Gewissen auf die bayerischen Bäckereien vertrauen können. "Wenn eines in unserer schnelllebigen Zeit Zukunft hat", so Hoffmann, "dann ist es Qualität. Und die gibt es beim Handwerksbäcker." Die Handwerksbäcker stünden für Tradition und Moderne zugleich. Bei allem Wandel bleibe aber das Wichtigste erhalten: Qualität, Vielfalt und Leidenschaft.
Minister Brunner hob hervor, daß der Bayerische Staatsehrenpreis Spitzenleistungen auf höchstem Niveau auszeichnet. Nur wer dauerhaft herausragende Ergebnisse bei den Qualitätsprüfungen des bayerischen Bäckerhandwerks über einen durchgehenden Zeitraum von fünf Jahren erreicht hat, kommt in die engere Wahl. Und nur die 20 Besten werden jährlich ausgezeichnet. red