Kirchehrenbach — Jedes Jahr unternimmt die Pfarrei St. Bartholomäus Kirchehrenbach eine Wallfahrt zum Gnadenort auf den Habsberg, zu "Maria, Heil der Kranken". 39 Fußwallfahrer machten sich am Fest "Maria Namen" in aller Hergottsfrüh, bei strömendem Regen, auf den Weg in die Oberpfalz.
Nach dem Wallfahrtsamt verabschiedete erstmals der neue Ortspfarrer Oliver Schütz die Pilger unter den Klängen der Habsbergmusikanten. Sie begleiteten die Pilgerschar auf der viertägigen Wallfahrt.
Am Samstagmittag erreichte man den Gnadenort. Abends fand ein Festgottesdienst für die Frankenwallfahrer aus Kirchehrenbach, Leutenbach, Weilersbach, Pinzberg, Kersbach und Gaiganz statt.
Domkapitular Monsignore Georg Holzschuh aus Forchheim, der Pfarrer i. R. Haup aus Neumarkt und Wallfahrtsrektor Dr. Andreas Thiermeyer zelebrierten den festlichen Gottesdienst.
Die traditionelle Lichterprozession musste wegen Regens ausfallen. Da die Wallfahrt am Fatimatag stattfand, erhielt jeder Gottesdienstbesucher den Krankensegen.
Am Sonntag, nach dem Wallfahreramt der Kirchehrenbacher, nutzte Wallfahrtsrektor Thiermeyer die Gelegenheit, einige Kirchehrenbacher Pilger für ihre oftmalige Teilnahme an der Wallfahrt zu ehren.

Besondere Ehrungen

Wallfahrtsführer Konrad Welsch, der selbst schon über 60 Mal an der Wallfahrt teilgenommen und diese auch wieder bestens vorbereitet und organisiert hatte, konnte folgende Wallfahrer zu ihrem Jubiläum beglückwünschen: Veronika Kirchner (25 Mal dabei), Georg Kirchner sowie Ehepaar Veronika und Norbert Lieb (je 30 Mal) sowie Oskar Pöhlmann, der bereits zum 50. Mal bei dem Pilgerzug mitmarschierte.
Mit einem alten Marienlied verabschiedeten sich die Kirchehrenbacher in der Gnadenkapelle von "Maria, Heil der Kranken" und machten sich wieder auf den Heimweg.
Am Montagabend erreichte man nach langem Fußmarsch wieder Kirchehrenbach. Am Ortseingang wurden die Pilger von Pfarrer Schütz und den Seniorenministranten empfangen und unter feierlichem Glockengeläut in die Pfarrkirche geleitet, wo sie von ihren Angehörigen herzlich begrüßt wurden.
Hier gratulierte auch Pfarrer Schütz den Jubilaren und überreichte jeweils ein kleines Geschenk der Pfarrgemeinde. Die Wallfahrt war für alle Teilnehmer eine intensive Zeit des Gebetes, der Besinnung und der frohen Gemeinschaft. red