Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) wirbt verstärkt bei Jugendlichen für den Verzicht auf Drogen wie Cannabis oder Crystal Meth.
Huml betonte anlässlich einer Präventionsveranstaltung am Kaiser-Heinrich-Gymnasium in Bamberg: "Feiern soll Spaß machen - aber nicht krank oder abhängig! Mein Ziel ist, dass Jugendliche stark genug sind, um auch bei möglichem Gruppenzwang ,Nein‘ zu sagen."
Huml fügte hinzu: "Das bayerische Gesundheitsministerium investiert jährlich rund 600 000 Euro in spezielle Drogen- und Suchtpräventionsprojekte für Jugendliche. Hier werden wir auch künftig nicht nachlassen. Unsere Projekte sollen Jugendliche in ihrer sozialen Kompetenz fördern, sie in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleiten und ihr Selbstwertgefühl festigen."
Zum Thema Alkoholsucht bei Jugendlichen fördert das bayerische Gesundheitsministerium zum Beispiel das multimediale Programm "Starker Wille statt Promille". Es nutzt die Möglichkeiten der neuen Medien und wirkt damit mitten in der Lebenswelt von Jugendlichen. Darüber hinaus setzt sich das bayernweite Präventionsprojekt "Discofieber" für mehr Sicherheit im Straßenverkehr durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ein. Erfolgreich ist auch das Projekt "HaLT - Hart am Limit" des bayerischen Gesundheitsministeriums, das an 45 Standorten Jugendliche mit riskantem Alkoholkonsum erreicht.
Die Ministerin fügte hinzu: "Seit mittlerweile 14 Jahren gibt es das Projekt ,mindzone‘ als wichtiges Element unserer bayerischen Präventionspolitik. Es richtet sich an junge Partygänger." Außerdem seien die Präventionsveranstaltungen des Vereins Sucht- und Drogenprävention Oberfranken sehr erfolgreich. red