Einen prominenten Gast hatte Weismain: Bischof Julien Andavo. Seit 1987 bestehen freundschaftliche Verbindungen zu Julien Andavo, der zunächst in Fribourg/Schweiz Theologie studierte. Bei seinen Besuchen schon während seiner Studienzeit übernachtete er im Pfarrhaus, im Altenheim oder bei der Familie Heer. So war es nicht verwunderlich, dass Weismain gleichsam seine zweite Heimat wurde. Nach seiner Priesterweihe nahm er seine seelsorgerische Tätigkeit in seinem Heimatland Kongo auf. Nach der Doktorarbeit zum Thema "Die Geburtsentwicklung in Afrika" erhielt er eine Professur an einem katholischen Priesterseminar und wurde von Papst Johanns Paul II. am 1. Februar 2003 zum Bischof ernannt. Seitdem ist er an seinem Bistumssitz in Isiro-Niangara tätig und darf seine schützende Hand über rund eine Million Christen halten.
Der Dienst in seiner heimischen Christengemeinde wird von Weismain aus seit vielen Jahren kräftig unterstützt, sei es von der Kolpingfamilie oder dem Missionskreis. Zu seinen Förderern zählen aber auch die Familien Heer und Dechant.
Als Bischof Andavo bei Alois Dechant einen Besuch abstattete, gab es eine ganz besondere Überraschung für ihn, denn die Familie Dechant, die Belegschaft des gleichnamigen Unternehmens und Alois Dechant, der dafür auf Geburtstagsgeschenke verzichtet hatte, überreichten Bischof Julien Andavo eine Spende in Höhe von 2000 Euro für die Kinder- und Jugendarbeit im Kongo, der sich dafür
recht herzlich bedankte.
Dieter Radziej