Kreis Kronach — Seit 1. Januar ist Georg Skliwa aus Haßlach bei Kronach als Spielgruppenleiter bei den Herren im Amt und für die Kreisklasse sowie die A- und B-Klassen jeweils aus dem Kreis Kronach zuständig. Die Arbeitstagung am Mittwoch im Sportheim des TSV Küps leitete allerdings noch Egon Grünbeck, der im Herbst zum Kreisspielleiter berufen worden ist und künftig "nur noch" die beiden Kreisligen betreut.
Georg Skliwa ist somit ab sofort für die Spielpläne in den genannten Klassen zuständig und ging mit den Vereinsfunktionären (nur die SG Teuschnitz fehlte) daher die Verlegungswünsche für die restlichen Saisonspiele durch. Wiederauftakt ist am 14./15. März. Die letzten beiden Runden finden zeitgleich statt. Der letzte Spieltag steht am Pfingstsamstag, 23. Mai, auf dem Programm. Ausnahmen sind nur möglich, wenn der Platz anderweitig belegt ist oder wenn es um nichts mehr geht.

Verlegungen bis Sonntag

Verlegungen können die Vereine noch bis zum kommenden Sonntag online kostenfrei beantragen. Nach diesem Termin sind sie nur noch in Rücksprache mit den Gegnern möglich.
Egon Grünbeck wies nicht nur auf den Wechsel in der Spielleitung hin, der nach dem Tod des bisherigen Kreisspielleiters Helmut Dinkel erforderlich war. Er ging auch kurz auf die aktuellen Tabellenstände, auf die Fairnesswertung und auf die Hallensaison mit leicht rückläufigen, aber immer noch respektablen Zuschauerzahlen ein. Weiterhin gab er bekannt, dass die Saison 2015/16 auf Kreisebene am 1./2. August beginnt.
Wichtig für die Spielleiter sei: Alle A-Jugendlichen des Jahrgangs 1996 dürfen in den Herrenmannschaften eingesetzt werden. "Beim Jahrgang 1997 ist dies aber nicht möglich, auch wenn jemand schon das 18. Lebensjahr vollendet hat", sagte er.
Der besondere Dank Grünbecks galt seinem Vorgänger Norbert Schülein, der den Schiedsrichter-Kostenpool verwaltet und darum bat, die zweite Rate bis Mitte März zu überweisen. Diese zweite Rate ist in der Kreisklasse (300 Euro) und in den A-Klassen (je 175 Euro) etwas niedriger als im Vorjahr. Bei den B-Klassen ist sie überhaupt nicht nötig.
Jörg Kapfhammer, der für die Einteilung der Schiedsrichter auf Kreisebene bis zur A-Klasse zuständig ist, verwies darauf, dass er stets versuche, möglichst kostengünstig einzuteilen, was auf Grund des Austausches mit den anderen Gruppen aber nur eingeschränkt möglich sei. "Überall fehlen Schiedsrichter, aber Kronach ist die einzige Gruppe, in der wegen fehlender Schiedsrichter kein Spiel ausfallen musste", sagte er und kündigte für Ende Februar den nächsten Neulingslehrgang an. Dieser soll dann an einem Wochenende über die Bühne gehen. Außerdem bat er darum, ihn über Sportfeste und Freundschaftsspiele rechtzeitig zu informieren, um die Einteilung zu erleichtern.
Auf einen deutlichen Anstieg der Sportgerichtsfälle von 271 vor einem Jahr auf aktuell 347 verwies Siegfried Baier. Die Zahl der Roten Karten in der Kreisklasse sowie in den beiden A-Klassen bezifferte der Vorsitzende des Kreissportgerichts auf jeweils zehn und in den beiden B-Klassen auf jeweils eine.

Spielordnung wurde geändert

Baier appellierte an die Funktionäre, bei ihrer Kritik doch mehr Rücksicht auf jüngere Schiedsrichter zu nehmen und bei Einsprüchen oder Berufungen neben der Frist auch die Form (Vereinsstempel) zu wahren. Außerdem sollten die Spielleiter am Saisonende beim Einsatz von Akteuren in unterschiedlichen Mannschaften aufpassen, denn der entsprechende Paragraf in der Spielordnung sei geändert worden.
Anregungen aus der Runde gab es am Schluss der Tagung kaum. Lediglich Helmut Böhnlein (SV Knellendorf) verwies angesichts der beiden B-Klassen mit jeweils acht Mannschaften darauf, dass Vereine wie der TSV Ebersdorf große Probleme bekommen würden, wenn sie im Falle eines Abstiegs nur noch wenige Heimspiele hätten. han