Bad Staffelstein — Der SPD-Ortsverein Bad Staffelstein traf sich zur Jahreshauptversammlung im Vereinshaus der "Freunde der Geselligkeit". In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende Dieter Leicht nochmals auf die zurückliegenden Kommunalwahlen im Jahr 2014 ein.
Man hätte zwar nicht wie erhofft den Zugewinn eines weiteren Mandates erreicht, zumindest aber das Minimalziel, den Erhalt der drei Sitze im Stadtrat. Erfreulich sei der Wiedereinzug von Georg Müller in den Kreistag gewesen. Positiv stellte Leicht fest, dass die angebotenen öffentlichen Fraktionssitzungen angenommen würden. Eine wichtige Aufgabe, nämlich die Einbindung und Information der Bevölkerung in das Stadtgeschehen, werde somit umgesetzt. Im neu gewählten Kreisvorstand sei der Ortsverein mit dem Schriftführer, drei Beisitzern und Theo Schindzielarz als Revisor gut vertreten.
Die Arbeitsgemeinschaft "60 Plus" veranstaltete auch 2014 ihr traditionelles Schlachtfest, das mittlerweile über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist und auch Besucher aus dem Raum Ebensfeld und Kronach anlockt.

Barrierefreiheit fördern

Zur Stadtratsarbeit führte Dieter Leicht aus, dass mit dem Haushalt 2015 und dem Finanzplan der kommenden Jahre Investitionen getätigt werden sollen, die eine Umsetzung von wichtigen und sinnvollen Maßnahmen ermöglichen würden.
Anstehende Schwerpunkte sollen neben dem Flächenmanagement und Straßenunterhalt unter anderem auch die Fortsetzung des barrierefreien Ausbaus sein.
Barrierefreiheit erleichtert demnach nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch Senioren oder Familien mit Kleinkindern das Leben und umfasst alle Lebensbereiche von der Schule bis zum öffentlichen Verkehrsmittel.
Vorsitzender Leicht ging auch auf die seit Jahren in etwa gleichbleibende Mitgliederzahl im Ortsverein ein. So hätten zurückliegend schmerzliche Verluste von aktiven Mitgliedern hingenommen werden müssen. Hier wurde stellvertretend Heiner Popp genannt. Den Verstorbenen galt eine Schweigeminute.
Um so erfreulicher war es für die Anwesenden, Michael Piersch ke als neues Mitglied in den Reihen des Ortsvereins begrüßen zu können.
Trotzdem stelle man fest, dass sich der Trend, sich nicht mehr in einer Partei zu engagieren, weiter fortsetzt.
Abschließend kam man überein, dass man sich zeitnah mit Themen wie Straßenausbaubeitragssatzung, die innerhalb der Bevölkerung auf wenig Verständnis stoße, oder mit dem umstrittenen Freihandelsabkommen auseinandersetzen werde. Dazu sollen auch sachkundige Referenden eingeladen werden. Harald Konietzko