Untersteinach — Punkt 18.30 Uhr wurden am Freitagabend Feueralarm in Untersteinach ausgelöst. Eine Scheune, unweit der Seer Straße, in der giftige Düngemittel gelagert waren, steht in Flammen. Das Feuer drohte auf den angrenzenden Wald überzugreifen. Zum Glück handelte es sich hierbei um keinen Ernstfall, sondern eine Übung.
Die Wehrleute näherten sich unter Atemschutz dem "Brand" und bauten eine Feuerwiderstandslinie zum Wald auf. Zudem wurde versucht, eine Wasserförderung über eine rund 600 Meter lange Schlauchstrecke von der Mühle an der Schorgast zum Objekt herzustellen. Dies gelang nach anfänglichen Schwierigkeiten auch.
Zudem wurde eine Person (Christopher Müller, Stadtsteinach) vermisst, die in den Wald gelaufen ist und von dem Atemschutzgeräteträgern mit einer Wärmebildkamera gesucht wurde.
Die Wehren aus Untersteinach und Stadtsteinach waren mit jeweils zwei Löschfahrzeugen und Gumpersdorf mit einem Fahrzeug im Einsatz. Während Markus Greim (Gumpersdorf) für die Abschnittsleitung Wasserförderung zuständig war, kümmerte sich André Pöhlmann um die Brandbekämpfung und Werner Geyer (beide Untersteinach) um die Atemschutzüberwachung. red