von unserem Mitarbeiter Roland Meister

Oberreichenbach — Die Voraussetzung für den Ausbau der Oberreichenbacher Ortsdurchfahrt ist, dass die Gemeinde Wasserschieber sowie Ober- und Unterflurhydranten, die älter als 30 Jahre sind, austauschen lässt. Bürgermeister Klaus Hacker (FW) teilte den Gemeinderäten in ihrer jüngsten Sitzung dieses Ergebnis einer Besprechung zwischen ihm und den Verantwortlichen des Tiefbauamts des Landkreises mit. Die Gemeinderäte waren sich einig, dass diese Arbeiten unumgänglich sind.
Die weiteren Maßnahmen erläuterte Andreas Zacherl vom Ingenieurbüro GBI aus Herzogenaurach. Im Zuge des bevorstehenden Ausbaus wurde bereits eine Teilbefahrung des Schmutzwasserkanals mit Kameras durchgeführt. Die Empfehlung des Ingenieurbüros ist die Erstellung eines Gesamtkonzeptes.

Gesamtkonzept ist nötig

Das heißt, alles was an Wasser- und Kanalleitungen im Bereich der Ortsdurchfahrt liegt, soll betrachtet und begutachtet werden, um sich ein Gesamtbild über den Zustand des Materials zu machen. Erst dann mache es Sinn, über Sanierung oder Erneuerung nachzudenken und zu entscheiden.
Aktuell sind es etwa 20 000 Euro, die erforderlich sind, um den Schmutzwasserkanal auf Vordermann zu bringen. Zu dem Gesamtkonzept gehören neben dem Schmutzwasser- und Oberflächenkanal auch die Schächte und Hausanschlüsse. Ziel der Gemeinde sollte es nach Zacherls Worten sein, die Haltbarkeit aller beim Ausbau der Ortsdurchfahrt verwendeten Materialien vom Straßenbelag bis hin zu den Leitungen auf einen annähernd gleichen Nenner zu bringen.
Der Gemeinderat fasste den einstimmigen Beschluss, Wasserleitungen, Schieber sowie die bereits erwähnten Ober- und Unterflurhydranten erneuern zu lassen. Weitere Maßnahmen werden nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen beschlossen.