Den CO2 -Ausstoß zu verringern und den regionalen Energiebedarf zu 100 Prozent zu decken, ist das Ziel der Arbeitsgruppe "Energieregion südliche Fränkische Schweiz", entstanden aus einer Privatinitiative grüner Gemeinderäte.
Vertreter dieser Energieregion und die Bürgermeister trafen sich bereits, um das Projekt und mögliche Förderungen zu besprechen. 75 Prozent Förderung sind möglich, wenn das Projekt über das "Wirtschaftsband A9" abgewickelt wird. Nach Abzug der Förderung müsse die Gemeinde Hiltpoltstein mit 5000 Euro für die Erstellung des Energienutzungskonzepts zahlen.
Nachdem in jeder der teilnehmenden Kommunen Igensdorf, Weißenohe, Gräfenberg und Hiltpoltstein Energiebeauftragte benannt und dem von der Arbeitsgruppe vorgeschlagenen Leitbild verpflichtend von den Gemeinden zugestimmt worden war, sollte auch der Hiltpoltsteiner Rat seine Zustimmung geben. Gemeindechefin Gisela Bauer (BfH) hatte dazu Dominik Bigge, den Energiemanager des Landratsamts, eingeladen.
Wie kann das Energienutzungskonzept aussehen und wie könne die Umsetzung funktionieren? Diese Fragen wollte Bigge klären. Vor allem Bürger, die Landwirtschaft, Gewerbe und Kommunen müssten dazu "motiviert" werden, umzusatteln.
"Siedlungstypisierung" ist ein Schlagwort für diese Bestandsaufnahme. Beispiel sanierungsbedürftige Häuser: Ein Planer schaut sanierungsbedürftige Häuser an, nennt diese Gebäude der Kommune, die dann den Bürger motivieren, das Hauseigentum energetisch zu sanieren. Ein Sanierungsgebiet könne gebildet werden.


Zwei Gegenstimmen

Die Gemeinde könne dazu ein Sanierungsgebiet ausweisen. Eine Ausweisung in "Siedlungen" könne auch im Bereich Photovoltaik und Solarthermie vorgenommen werden. Heizungsumwälzpumpe wäre ein weiteres Beispiel. Mit zwei Gegenstimmen wurde dem Energienutzungskonzept zugestimmt.