Frohnlach — "Wir haben Nichts zu verschenken", geht Frohn-lachs U23-Coach Oliver Müller zwar mit einer gehörigen Portion Respekt, aber ohne Angst in das anstehende Duell beim aktuellen Tabellenprimus aus Ansbach. Die Youngster des VfL erwartet dabei allerdings mit der von Cheftrainer Andreas Heid betreuten Auswahl ein inzwischen seit beachtlichen zehn Partien ungeschlagenes Team.
Angeführt vom 15-fachen Toptorjäger Patrick Kroiß und dem am vergangenen Spieltag gleich dreimal mit direkten Freistößen erfolgreichen Kapitän Christoph Hasselmeier steht der letztjährige Bayernligist so nun kurz vor dem Gewinn der Herbstmeisterschaft.
"Wir werden unser Spiel deshalb aber ganz bestimmt trotzdem nicht verändern", setzt Müller darauf, dass seine Schützlinge den enormen Rückenwind der zurückliegenden beiden Siege nutzen können, um heute Nachmittag auch den designierten Titelträger zu ärgern.
Während Dominik Graf die Vorbereitung auf diesen Vergleich studienbedingt nicht komplett absolvieren konnte, mussten Lukas Schuster und Joel Werner jüngst im Training krankheitsbedingt ebenfalls kürzer treten.
Ein Fragezeichen steht zudem hinter dem Einsatz von Philipp Spindler, der vor Wochenfrist beim Triumph über den TSV Karlburg im Rasen hängenblieb, was sein Sprunggelenk nicht unbeschadet überstand.


Lazarett lichtet sich wieder

Licht am Ende des Tunnels ist dagegen für Lukas Scheler endlich wieder in Sicht, der aufgrund einer komplizierten Fußverletzung in diesem Kalenderjahr bislang kaum ins Geschehen eingreifen konnte. Obgleich der 22-Jährige seit 14 Tagen wieder mit seinen Kameraden übt, kommt die Partie in der mittelfränkischen Bezirkshauptstadt für ihn wahrscheinlich noch genauso zu früh, wie für den zuletzt wegen einer Knieblessur pausierenden Max Schülein. mb