von unserem Mitarbeiter 
Christopher Wohlfart

Kulmbach — Der SV Marienweiher lädt am Sonntag (15 Uhr) zum Spitzenspiel der Fußball-A-Klasse 6 Kulmbach.Zu Gast beim Rangsechsten (17 Zähler) ist der FC Ludwigschorgast, der nach zwei Unentschieden in Serie den Spitzenplatz vorerst dem ATS Kulmbach überlassen musste.
Die Mannschaft von Spielertrainer Christopher Schubert hat allerdings nach vier Siegen in Folge einen Euphoriedämpfer bekommen. Beim SV Fortuna Untersteinach gab es eine unglückliche 2:4-Niederlage. "Wir wollten unbedingt in Untersteinach gewinnen, um uns eine gute Ausgangslage für das Spiel gegen Ludwigschorgast zu verschaffen", sagt Christopher Schubert, der dennoch keinen Druck vor dem Duell am Sonntag verspürt. "Wir können befreit aufspielen und brauchen uns nicht zu verstecken. Der ganze Verein freut sich auf das Heimspiel, weil es auch ein kleines Derby ist und eine Woche später unsere Kirchweih stattfindet", betont Schubert, der personell bis auf Abwehrspieler Sebastian Birner nahezu aus dem Vollen schöpfen kann.
Für Schubert, der leicht angeschlagen ist, hat sich am Saisonziel nichts verändert. Beim SV wäre man schon mit den Tabellenplätzen 3 bis 5 zufrieden, der Aufstieg ist kein Muss.


Zurück in die Spur kommen

Der FC Ludwigschorgast ist zwar immer noch ungeschlagen, musste sich aber zuletzt mit zwei Unentschieden zufrieden geben. Florian Gogolok, der Spielertrainer und treffsichere Torschütze seiner Mannschaft, fordert deshalb einen Auswärtssieg im Klosterort: "Es ist ein wichtiges Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen, um wieder auf die Siegerstraße zu kommen. Die letzten beiden Unentschieden haben uns im Hinblick auf das Fernduell mit dem ATS Kulmbach doppelt weh getan. Wir wollen definitiv wieder in die Spur zurück finden", fordert Gogolok, der nach seiner Daumenverletzung erstmals wieder ohne Schiene auflaufen wird.
Bis auf Kevin Ströhlein hat der FC alle Mann an Bord. Zudem wäre es laut Florian Gogolok endlich mal an der Zeit, "gegen ein Top-Team wie es der SV Marienweiher ist zu gewinnen." Ob Gogoloks Einschätzung über den Gegner zutrifft, wird sich am Sonntag zeigen.