Aurachtal — Mit Sinn, Zweck und Organisation von Nachbarschaftshilfen befasste sich der Gemeinderat Aurachtal. Vorgestellt wurde dieses Thema von Bürgermeister Klaus Schumann (ÜWG). Derzeit sind in Deutschland etwa 32 Millionen Menschen ehrenamtlich tätig, viele davon in der sogenannten Nachbarschaftshilfe.
Um diese Hilfe besser zu organisieren, kann sich Schumann vorstellen, Arbeitsgruppen mit interessierten Bürgern zu gründen die selbstständig Vorschläge erarbeiten und diese im Bedarfsfall dem Gemeinderat vorlegen. Die Hilfe soll nicht nur den älteren Bürgern der Gemeinde zu Gute kommen, sondern allen Hilfebedürftigen.
Bereits bei den Planungen sollen die örtlichen Vereine einbezogen werden. Damit soll verhindert werden, dass der Eindruck entsteht, die Gemeinde wolle Konkurrenz zu den Vereinen schaffen. Dass dieses Vorhaben nur durch die Mithilfe der Vereine und der Bürger funktionieren könne, war jedem klar. Erstes Ziel müsse sein, festzustellen, wie und wo Bedarf bestehe. Schumanns Vorschlag, in diese Richtung tätig zu werden, wurde von allen Gemeinderäten mitgetragen.
Mit diesem Beschluss war auch der Wunsch Bildung einer Arbeitsgruppe für Kinder und Jugend aus engagierten Bewohnern der Verwaltungsgemeinschaft abgehandelt. RK