Sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit vorzubeugen ist ein wichtiges Anliegen. Daher weist der Kreisjugendring (KJR) Haßberge auf ein Abendseminar zu diesem Thema hin. Es findet am Dienstag, 10. Mai, von 18 bis 22 Uhr statt.
Im Rahmen der Neufassung des Strafgesetzbuches kamen wesentliche zusätzliche Aufgaben auf die Vereine und Verbände in der Jugendarbeit zu. Von den ehrenamtlichen Mitarbeitern muss seitdem ein erweitertes Führungszeugnis eingeholt und kontrolliert werden.


Umfassendes Schutzkonzept

Diese Maßnahme stellt aber laut Mitteilung des KJR nur einen Teil eines umfassenderen Schutzkonzeptes dar. Um einen wirkungsvollen Schutz in der eigenen Kinder- und Jugendarbeit zu etablieren, bedarf es geschulter Mitarbeiter, welche sich um die Prävention in den eigenen Strukturen kümmern.
Unter Leitung der kirchlichen Jugendreferentin Annika Herzog bieten der Kreisjugendring Haßberge und die Regionalstelle für kirchliche Jugendarbeit ein Abendseminar zur Prävention sexualisierter Gewalt in der Jugendarbeit an. Am Dienstag, 10. Mai, von 18 bis gegen 22 Uhr wird in Haßfurt in der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings für das Thema sensibilisiert und es werden Handlungsansätze weitergegeben. Fragen wie "Was ist sexualisierte Gewalt?", "Wie sehen die Strategien der Täter aus?" und "Was ist im Verdachtsfall zu tun?" werden eingehend behandelt.


Schutz steht im Fokus

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der Kinder- und Jugendarbeit. Für Verantwortliche in Führungspositionen (zum Beispiel Vereinsvorsitzende) gilt dies gleichermaßen wie für Jugendleiter in der Gruppenarbeit. red