1910 erschien in Frankreich ein Buch, das sich auf die Schauerromane des frühen 19. Jahrhunderts bezieht: "Das Phantom der Oper" von Gaston Leroux. Den Roman kannten nur wenige, weltbekannt geworden ist der Stoff mit dem gleichnamigen Musical von Andrew Lloyd Webber. In Bamberg ist das "Phantom" nun in einer Fassung von Deborah Sasson und Jochen Sautter mit der Sängerin und Axel Olzinger in den Hauptrollen zu sehen: am Dienstag, 3. Januar, um 20 Uhr in der Konzerthalle.


Viel näher am Roman

Das Musical hebt sich laut Veranstaltern von allen bisherigen musikalischen Interpretationen des Stoffs ab, indem es sich viel näher an die Romanvorlage von Gaston Leroux hält und in große Teile der Musik, die Sasson selbst komponierte, bekannte Opernzitate einbindet. Die Inszenierung wurde vollkommen neu überarbeitet. Dank interaktiver Videoanimationen wird der Zuschauer noch mehr in das mysteriöse Geschehen auf der Bühne eintauchen können. Die Darsteller scheinen mit den Projektionen verschmolzen zu sein, ihre Bewegungen lösen teilweise Reaktionen der projizierten Bilder hervor, und die Übergänge von einem Schauplatz zum nächsten werden noch fließender.
Fackeln beleuchten die geheimnisvollen Gänge in den Katakomben der Oper, gefährliche Schatten tanzen um die Darsteller, die Bilder bewegen sich um sie herum und lassen eine dreidimensionale Tiefe entstehen. Traum und Wirklichkeit verdichten sich zu einem undurchsichtigen und geheimnisvollen Ganzen. So als sei er einer der Protagonisten, wird der Zuschauer in die Geschichte mit hinein gezogen.
Karten gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen, in allen gängigen Vorverkaufssystemen, telefonisch unter der Hotline 0951/23837, in allen Geschäftsstellen des Fränkischen Tags oder unter www.kartenkiosk-bamberg.de.