Lichtenfels — Die Bayernwerk AG lässt in diesem Jahr rund 1210 Kilometer Gasleitungen in ganz Oberfranken von Dienstleistern kontrollieren, um so die Sicherheit der Gasversorgung weiter zu gewährleisten. Der als "Gasspürer" bezeichnete Spezialist ist mit einem hochempfindlichen Gasspürgerät unterwegs, das bereits minimale Mengen austretenden Erdgases registrieren kann. Eventuelle undichte Stellen können so lokalisiert und umgehend behoben werden. Neben den Ortsnetzleitungen werden auch die Hausanschlussleitungen kontrolliert. Das Energieunternehmen weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass hierfür das Betreten privater Grundstücke erforderlich sein kann.
Für Grundstücksbesitzer, die in nächster Zeit Erdarbeiten planen, hat Jürgen Schönmüller, Gas-Fachmann bei der Bayernwerk AG, noch einen wichtigen Hinweis: "Nicht nur Baufirmen, sondern auch Privatleute sind verpflichtet, sich vor Beginn von Tiefbauarbeiten über die Lage der Versorgungsleitungen kundig zu machen." Derzeit laufen die Arbeiten in den Landkreisen Lichtenfels, Bayreuth und Kulmbach. Gute Wetterverhältnisse vorausgesetzt, sollen die Gasleitungsbegehungen dort bis Ende Juli abgeschlossen sein, teilt die Bayernwerk AG mit. red