Himmelkron — Die Berufe im Gartenbau zählen nach wie vor zu den schönsten überhaupt. Das wurde bei der Freisprechungsfeier im oberfränkischen Gartenbau besonders herausgestellt. Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten aus Kitzingen hatte in den Fichtelgebirgshof nach Himmelkron eingeladen, wo 56 Absolventen ihre Zeugnisse erhielten.
Der Abteilungsleiter des Gartenbauzentrums in Kitzingen, Nikolai Kendzia, dankte allen Lehrbetrieben, die in der dualen Ausbildung eine entscheidende Rolle spielen würden.
Himmelkrons stellvertretender Bürgermeister Harald Peetz (CSU) begrüßte die Gartenbauer mit einer kurzen Vorstellung der gastgebenden Gemeinde. Die stellvertretende Bayreuther Landrätin Christa Reinert-Heinz (CSU) stellte fest: "Sie haben heute einen Meilenstein in Ihrem Leben erreicht, und ich finde, dass Sie einen der schönsten Berufe haben, die es gibt." Dieser kreative Beruf liege auch im Trend, denn viele Menschen wünschten sich ein grünes Lebens- und Arbeitsumfeld. Auch deshalb geb es in der Region so viele Gartenmärkte oder Kunst- und Garten-Events. Daran sei auch ersichtlich, dass der Beruf des Gärtners gesellschaftlich sehr wichtig ist.
Die feierliche Freisprechung nahmen die Bezirksvorsitzenden des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau und des bayerischen Gärtnereiverbandes, Stefan Weiß und Martin Gramsch, vor. Weiß zeigte sich stolz darauf, "dass wir wieder so viele junge Leute freisprechen können". Er dankte auch den Ausbildern, den Lehrkräften in den Schulen und nicht zuletzt den Eltern und verwies auf die Kampagne "Bayern blüht", die von den beiden Berufsverbänden ausgehe.
Der Obermeister der Gartenbaugruppe Arzberg-Wunsiedel, Martin Gramsch, sagte: "Jeder hat seine eigene Fachrichtung, aber im Herzen sind wir alle Gärtner. Das sollten wir immer wieder zeigen, weil Gärtner ein Beruf ist, der Zukunft hat."
Für ihre hervorragenden Leistungen wurden Darlene Schramm (Neustadt), Johannes Kayser (Erlangen), Kristin Wiesinger (Diespeck), Marcel Lieb (Schönbrunn), Veronika Bayer (Bayreuth), Christina Hummer (Thierstein), Theresia Nabiev (Bayreuth), Ramona Schröppel (Münchberg) und Andrea Oeckler (Weitramsdorf) ausgezeichnet. Werner Reißaus