Lautertal — Der Gemeinderat beschloss die Fortführung der Offenen Ganztagsschule an der Mittelschule "Am Lauterberg" mit zwei Gruppen. Dafür muss die Kommune zusammen mit Dörfles-Esbach jeweils 5000 Euro bereitstellen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die Förderanträge bei der Regierung von Oberfranken zu stellen.
"In Lautertal lebt es sich sicher", erklärte Bürgermeister Sebastian Straubel (CSU). Grund ist die Kriminalstatistik, bei der die Kommune in Sachen Sicherheit auf dem dritten Platz im Zuständigkeitsbereich der Polizei in Coburg steht. Einen Wohnungseinbruch beispielsweise habe es im vergangenen Jahr in der Gemeinde Lautertal gar nicht gegeben, las Straubel aus der Statistik heraus.
Ablehnend äußerte sich die Gemeinde bezüglich des Baues der geplanten Starkstromtrasse P44 von einem bis jetzt geplanten Übergabepunkt bei Schalkau in Thüringen nach Grafenrheinfeld. Die genaue Trassenführung sei außerdem noch unklar. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) hatte einen Vorstoß unternommen, das für das Vorhaben erforderliche Umspannwerk an der Landesgrenze, das bisher bei Schalkau geplant ist, auf bayerisches Gebiet nahe dem Froschgrundsee zu verschieben. Dagegen regte sich bereits Protes in Rödental. Lautertal könnte aber unabhängig von einer Entscheidung dazu von der Leitung betroffen sein. Diese würde dann möglicherweise weiter über das Gebiet von Meeder und Badführen.
In der Bücherei wird nach gründlicher Prüfung der eingegangenen Bewerbungen Ina Korschowsky aus Tiefenlauter mit dem neuen Schuljahr Nachfolgerin im Amt der Leiterin. Die nach einer Begehung mit dem Elternbeirat, der Leitung des Kindergartens "Kunterbunt" und dem Bauhof aufgezeigten kleinere Mängel in der Einrichtung werden nach und nach abgearbeitet, informierte Bürgermeister Sebastian Straubel. ah