Lob und Anerkennung vonseiten der Gemeinderäte erfuhr Bürgermeister Udo Döhler (UBV) bei der Gemeinderatssitzung. Der Grund: Döhler ist es gelungen, nach intensiver Vorbereitung bei einem Gespräch in Bayreuth mit der Regierung von Oberfranken einen 90-prozentigen Zuschuss aus Städtebaumitteln für den Umbau des ehemaligen katholischen Gemeindehauses herauszuhandeln. Aus dem Gemeindehaus soll ein Bürgerhaus werden. Voraussetzung für die hohe Bezuschussung war, dass sich die Gemeinde dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Isek) unterworfen hat.
Das Gremium beschloss deshalb einstimmig, den Umbau und die Sanierung weiterzuverfolgen. Die zuwendungsfähigen Baukosten wurden mit 2,5 Millionen Euro beziffert. Insbesondere der Antrag auf Gewährung von Städtebaufördermitteln im Rahmen des Sonderprogramms "Integration im Quartier" soll weiterverfolgt werden.
Noch während der Sitzung informierte Udo Döhler die Sachbearbeiterin der Regierung von Oberfranken, Isabel Strehle, über den Beschluss. Es war Eile geboten, denn Strehle verlässt in den nächsten Tagen ihren Arbeitsplatz bei der Regierung.
Planer Lutz Wallenstein, der bei dem Gespräch in Bayreuth mit zugegen war, erläuterte den Räten die Planung, die mit der Regierung so abgestimmt ist und in die die Vorstellungen Strehles eingebaut sind, insbesondere der Anbau eines weiteren Traktes.
Das neue Bürgerhaus - oder auch Mehrgenerationenhaus genannt - wird von Grund auf saniert, vom Keller aus beginnend zum Erdgeschoss bis hin zum Obergeschoss, um das Gebäude den Bedürfnissen der verschiedenen Generationen anzupassen.