Im nächsten Jahr wird der Parküberwachungsdienst (Püd) 30 Jahre alt. Das ist nach Meinung der GAL-Stadtratsfraktion durchaus ein Grund zum Feiern, denn die Beschäftigten des Püd leisteten eine wertvolle Arbeit, wenn es darum geht, den parkenden Verkehr zu ordnen und zu lenken.
GAL-Stadträtin Gertrud Leumer und ihr Kollege Tobias Rausch wollen trotzdem die bisherige Praxis der Parküberwachung bilanzieren und die Aufgaben des Püd evaluieren. Sie stellten dazu nun einen Antrag auf Diskussion im Verkehrssenat. Die beiden Grünen wollen wissen, wo, wann und mit welcher personellen Ausstattung die Einsätze des Püd laufen und welche Handlungsspielräume bei der Ahndung von Parkordnungswidrigkeiten bestehen beziehungsweise nach welchen Kriterien sie ausgeübt werden. Leumer und Rausch fragen auch danach, welche Anstrengungen noch von der Stadt unternommen werden, um Falschparken zu verhindern. Die GAL will mit der verkehrspolitischen Diskussion erreichen, dass Aufgaben und Ziele des Püd überdacht und notfalls neu justiert werden. red