Ein Sportereignis der besonderen Art erlebten vor kurzem die jüngsten Fußballer des TSV Windheim. Sie waren nicht nur bei einem Spiel der Handball-Bundesliga zu Gast, sondern sie durften sogar als so genannte Einlaufkinder die Spieler des HSC Coburg und des Bergischen HC aufs Spielfeld in der Huk-Coburg-Arena begleiten.
30 Kicker der E-, F- und G-Junioren waren dazu extra mit fast ebenso vielen Erwachsenen nach Coburg gefahren. Und sie brachten dem Bundesliga-Aufsteiger letztlich auch Glück, denn die Coburger feierten ihren zweiten Saisonsieg und reichten die "rote Laterne" an ihren Gegner weiter. Als Belohnung konnten sie viele interessante Erfahrungen und Autogramme, zum Beispiel von Torwart Jan Kulhanek, mit nach Hause nehmen.
Am morgigen Samstag gastiert der HSC Coburg um 19 Uhr beim HC Erlangen. Das Franken-Derby der Handball-Bundesliga wird - wie das bei Erlangen üblich ist - in der Arena in Nürnberg ausgetragen.
Der fränkische Rivale ist gut dabei und steht mit 12:16 Punkten im Tabellenmittelfeld. Für die Coburger wird die Partie daher kein leichtes Unterfangen. HSC-Coach Jan Gorr betont: "Bei Erlangen kann man eigentlich keinen Spieler besonders herausstellen. Es gäbe zu jedem viel zu sagen. Das ist untypisch für einen Aufsteiger." Der Heimsieg gegen den Bergischen HC hat ein neues Wir-Gefühl und viel neues Selbstvertrauen im Spielerkader ausgelöst. red