Burgkunstadt/Neukenroth/Friesen — Das Duell zwischen dem 15. der Landesliga FC Burgkunstadt und dem Bezirksliga-Vizemeister VfL Frohnlach II steht vor der Entscheidung. Am Sonntag um 16 Uhr kommt es beim FCB zum Rückspiel der ersten Runde der Relegation um den letzten freien Platz der Landesliga Nordost.

VfL Frohnlach II aktuell

Cheftrainer der VfL-Youngster, Oliver Müller, sieht die Chancen aufs Weiterkommen nach dem 1:1 im Hinspiel bei 50:50: "An unserer Ausgangsposition hat sich doch überhaupt nichts geändert. Wir spielen befreit auf."

TBVfL Neustadt-Wildenheid

(Sonntag, 18 Uhr, in Friesen)
Aber auch die erste Runde der Relegation zur Bezirksliga steht am morgigen Sonntag auf dem Programm. Dann wird es für den TBVfL Neustadt/Wildenheid und für den Kreisliga-Vizemeister SC Sylvia Ebersdorf ernst, wenn sie auf ihre Kontrahenten aus Johannisthal und Ludwigsstadt treffen.
Für alle vier beteiligten Teams gilt: Die Verlierer spielen in der Kreisliga, für die Sieger geht die Relegation am kommenden Donnerstag weiter. In der 2. Runde am 5. Juni kann dann nur der Sieger sicher davon ausgehen, dass er in der neuen Saison in der Bezirksliga spielt.
Die "Puppenstädter", die immerhin elf Punkte mehr als der TSV Ludwigsstadt holte, trifft auf den Kronacher Kreisliga-Vizemeister mit seinem sehr engagierten Trainer Uwe Hoh. Da werden bei einigen Erinnerung wach, denn schon einmal traf eine Neustadter Mannschaft, damals noch der VfL 07, in einem Entscheidungsspiel auf den VfR Johannisthal. Vor 30 Jahren siegte der VfL mit 4:1 in Lichtenfels. Unter den Torschützen war damals Detlef Heerlein, der jetzt im Management des TBVfL mitarbeitet. Ein gutes Omen.

SC Sylvia Ebersdorf

(So., 14 Uhr, in Neukenroth)
Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob die Ebersdorfer Elf von Trainer Martin Schreiner im Spiel gegen den TSV Ludwigstadt körperlich oder psychisch unter der 0:2-Niederlage gegen die TSG Niederfüllbach leidet. Klar ist jedenfalls, dass Wicht & Co. in der Offensive einen Trumpf aus dem Ärmel ziehen müssen, denn so harmlos wie am Dienstag vor knapp 1500 Zuschauern in Grub am Forst will man sich nicht erneut präsentieren. Im Aufgebot steht auch Ex-Profi Carlo Werner - vielleicht gibt er als "Joker" sein Comeback in diesem Spiel. ct