von unserer Mitarbeiterin  Andrea Spörlein

Strullendorf — In der letzten Sitzung des Hauptverwaltungs- und Finanzausschusses unter Leitung des Ersten Bürgermeisters Wolfgang Desel (CSU) wurden die Vereins- und Investitionszuschüsse beschlossen, über das gemeindliche Ferienprogramm berichtet und Stiftungsgelder der Reinhard-Reichnow-Stiftung gewährt.
Rathausmitarbeiterin Manuela Berlacher informierte das Gremium über das gemeindliche Ferienprogramm 2015. Wie im Vorjahr sind dafür wieder Mittel in Höhe von 15 000 Euro eingestellt worden. Hierfür sind für das reine Ferienprogramm 10 000 Euro vorgesehen. Für sonstige Veranstaltungen, wie zum Beispiel Weihnachtsmärkte, Rama-Dama-Aktionen, Spielstraßen und Luftballonwettbewerbe wurden 4500 Euro und für die Übernahme des Ferienpasses für Familien ab dem dritten Kind und Bezieher von ALG II 500 Euro eingeplant. Strullendorf ist eine der wenigen Gemeinden, die ein ganzjähriges Ferienprogramm anbieten. Im Berichtszeitraum wurden 51 Veranstaltungen angeboten, von denen 45 auch durchgeführt wurden. 746 Kinder im Alter von sechs bis sechzehn Jahren haben daran teilgenommen. Dabei wird immer versucht, eine vielseitige Palette von Veranstaltungen anzubieten.
So wurden unter anderem sportliche, kulturelle, künstlerische, abenteuerliche und naturkundliche Veranstaltungen angeboten. Ob nun beim Brotbacken mit der Dorfgemeinschaft Leesten, beim Vögelhäuschenbauen oder bei einem Naturkosmetikkurs nur für Mädels - viele Kurse waren schon kurz nach der Veröffentlichung im Amtsblatt ausgebucht.
Leider habe die Resonanz der örtlichen Vereine in den letzten Jahren nachgelassen, sodass immer mehr auf "professionelle" Anbieter zurückgegriffen werden müsse. Berlacher dankte in diesem Zusammenhang den gemeindlichen Jugendbeauftragten Philipp Spörlein und Andrea Spörlein sowie Zweitem Bürgermeister Ludwig Werner und seinem Team für ihre Mitarbeit und ihr Engagement.
Entsprechend den Richtlinien der Gemeinde Strullendorf vom 25. Juni 2001 werden den örtlichen Vereinen jährliche Zuschüsse gewährt. Diese sind abhängig vom Vereinsprofil und den entsprechenden Mitgliederzahlen, wie es der zuständige Mitarbeiter Dominik Wagner erläuterte, und müssen bis zum 1. Oktober des laufenden Jahres beantragt werden. Daneben gibt es eine zusätzliche Förderung speziell für Jugendliche in den Vereinen. Des Weiteren erfolgt eine separate Bezuschussung für Vereine, die einen öffentlichen Spielplatz unterhalten sowie für die Pflege der Fußballplätze. Dazu kommen Pauschalen für die örtlichen Übungs- bzw. Chorleiter, Zuschüsse an die örtlichen Vereine für Jugendaktivitäten und für Jugendfreizeitmaßnahmen.
Im nicht öffentlichen Teil wurden die Ausschüttungen der Strullendorfer Reinhard-Reichnow-Stiftung einstimmig verabschiedet.