Mit dem ESV Lok Rudolstadt gastiert am achten Spieltag der Kegler-Bundesliga der zweite Aufsteiger beim TSV Breitengüßbach. In den Frankenstuben steht ein Schlüsselspiel auf dem Programm, rangieren die beiden Kontrahenten doch punktgleich zusammen mit dem FSV Erlangen-Bruck auf den Plätzen 8 bis 10 der Tabelle und kämpfen gegen den Abstieg aus der Eliteliga.
Die Gäste aus Thüringen haben aktuell mit 15 Mannschaftspunkten (MP) die beste Ausgangssituation im Tabellenkeller und stehen auf dem 8. Rang, allerdings mit nur drei MP Vorsprung auf den TSV (10.). Hauptverantwortlich für diesen Unterschied ist der einzige Sieg des Aufsteigers, der am 2. Spieltag mit einem sensationellen 8:0 und neuem Bahnrekord die Bamberger besiegte.
Seitdem konnte der Aufsteiger aus dem Saalfeld allerdings keine Punkte mehr auf der Habenseite verbuchen. Auswärts zeigten die Rudolstädter trotz Niederlagen vor allem in Zerbst (3619) und Kipfenberg (3573) ordentliche Leistungen, mussten sich aber zuletzt beim Mitaufsteiger aus Erlangen bei einem schwachen Resultat von 3403 Holz deutlich mit 0:8 geschlagen geben.
Angeführt wird das Team von Jugendnationalspieler Daniel Barth und dem ehemaligen Zerbster Alexander Conrad, der sich vergangene Saison schon in den Kreis der 700er-Kegler eintragen konnte. Beide rangieren mit einem Auswärtsschnitt von 611 Holz derzeit in der vorderen Hälfte des Tableaus.
Der TSV blickt derweil auf eine noch längere Durststrecke zurück, denn der bisher einzige Sieg gelang im Eröffnungsspiel gegen den zweiten Aufsteiger FSV Erlangen-Bruck. Das TSV-Team befindet sich aber klar im Aufwärtstrend und hat mit den zuletzt gezeigten Heimleistungen gute Chancen, die wichtigen Punkte zu sichern. ts