Ein lehrreiches Duell lieferte sich die DJK Brose Bamberg im letzten WNBL-Vorrundenheimspiel mit der BSG Basket Ludwigsburg. Die Schützlinge von Cheftrainer Ulf Schabacker behielten nach kampfbetonten und punktearmen 40 Spielminuten schließlich mit 48:38 (14:16, 10:6, 9:12, 15:4) die Oberhand.
Zwölf Führungswechsel und achtmaliger Punktegleichstand alleine bis zum Ende des dritten Viertels dokumentieren dieses muntere Hin und Her auch statistisch, ehe der folgende dreizehnte Führungswechsel und das glücklichere Händchen im Schlussabschnitt das Pendel zu Gunsten der Domstädterinnen ausschlagen ließen. Ohne Julia Förner, Magdalena Landwehr und Jana Barth angetreten, entwickelte sich in der Gereuther Baskidhalll trotz der tabellarischen Irrelevanz vom Sprungball weg ein intensives Duell auf Augenhöhe. "Egal, ob mit einfachen Ballverlusten, im defensiven Umschaltspiel oder durch die vielen verlegten Korbleger, wir haben uns bis zum Ende schwer getan, in das Spiel zu finden", umriss Alina Hering die Gründe eines beiderseits eher zähen Spielverlaufes mit oftmals mehreren aufeinanderfolgenden Minuten ohne Korberfolg.
Somit wartet nun nach dem achten Bamberger Erfolg in Serie am kommenden Samstag noch das große Vorrunden-Finale auf Hering & Co., wenn es in Würzburg um zwei entscheidende Punkte geht, die in den ab 12. Februar beginnenden Meisterschafts-Kampf unter Deutschlands Top 12 mitgenommen werden. kh
DJK Brose Bamberg: Kühhorn(18 Punkte/1 Dreier), Hartmann (12), Hering (7/1), Siebert (4), Kapp (2), Schwital (2), Spiegel (2), Richter (1), Hofmann, Kaufmann, Weinkauf